Sexy Cora hatte einen Gehirntumor

Neues Gutachten

Im Todesfall der Erotik-Darstellerin Sexy Cora, bürgerlich Carolin Wosnitza, liegt ein neues Gutachten vor. Demnach hatte sie einen Gehirntumor. Dennoch soll nicht das Geschwür, sondern das Fehlverhalten der Ärzte während ihrer Brust-OP Schuld am Tod der 23-Jährigen sein.

Vor sieben Monaten starb Sexy Cora während ihrer sechsten Brust-OP in der Hamburger Alsterklinik – nun gibt es ein neues Gutachten zu ihrem Tod.

Doch die Erkenntnis, dass Carolin Wosnitza, so ihr bürgerlicher Name, einen Gehirntumor hatte, soll nichts mit ihrem verfrühten Ableben zu tun gehabt haben. Auch das aktuelle Gutachten bestätigt den anfänglichen Verdacht: Das Fehlverhalten der Ärzte führte zum Tod der Erotikdarstellerin.

Laut dem ermittelnden Hildesheimer Professor sollen die Fehler bereits bei der Beatmung während der Narkose begonnen haben. Dies führte zu einem Sauerstoffmangel und zum anschließenden Herzstillstand. Diesen versuchten die Ärzte mit einem Defibrillator in Griff zu bekommen – laut dem Ermittler wäre hier eine Herzdruckmassage die richtige Methode gewesen.

Doch das sind nicht die einzigen Fehler, die begangen wurden – auch die Dokumentation der Operation soll fehler- und lückenhaft sein.

Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft noch. Doch wenn sich die Anschuldigungen bewahrheiten, sollten sich die Ärzte der Alsterklinik eine gute Verteidigung suchen.

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