Tag 2: Michael Jackson Prozess

Jetzt spricht sein persönlicher Assistent

Der Prozess um den Tod von Michael Jackson, bei dem sein ehemaliger Arzt Dr. Conrad Murray wegen fahrlässiger Tötung angeklagt ist, geht in die nächste Runde. Am Mittwoch sagte der persönliche Assistent von Michael Jackson aus und sprach über eine Creme, von der die Welt nie erfahren sollte ...

Michael Amir Williams war Michael Jacksons persönlicher Assistent und sagte am Mittwoch, 28.09.2011, vor dem Gericht in Los Angeles aus. In der Nacht des Todes von Jacko wurde er von Murray angerufen und sollte sofort zur Villa des Popstars kommen, da Michael “schlechte Reaktionen“ zeigen würde. Als der Assistent dort eintraf, waren jedoch bereits die Notärzte eingetroffen.

Weiter behauptet er in seiner Aussage, dass Murray nach der Todeserklärung von Jackson, zu ihm gesagt hätte, dass sich eine Creme in Michaels Zimmer befinden würde und er wollte nicht, dass die Welt davon erfährt. Murray hatte ihn dann gebeten ihn zum Anwesen zurückzufahren, um die Creme zu holen. Williams lehnte das aber ab, unter dem Vorwand seine Autoschlüssel vergessen zu haben. Um was es sich bei der ominösen Creme handelt, ist weiterhin nicht bekannt.

Ein weiterer Zeuge war Jacksons früherer Sicherheitschef Faheem Muhammad, der berichtete, Michaels Kinder hätten einen Schock erlitten, während sie dabei zusehen mussten, wie ihr Vater eine Herzmassage erhielt. Murray habe versucht, den Popstar wiederzubeleben, habe dabei sehr nervös gewirkt und die umstehenden Personen im Raum gefragt, ob sie wüssten, wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung funktioniert. Scheint, als ob der Arzt selber nicht so recht wusste, was zu tun ist – dazu äußerte sich Muhammed jedoch nicht.

In dem Prozess soll geklärt werden, ob Dr. Conrad Murray für den Tod von Michael Jackson verantwortlich ist, der 2009 an einer Propofol-Überdosierung starb.