Tag 3: Michael Jackson Prozess

Bodyguard Alberto Alvarez sagt aus

Am dritten Tag des Prozesses um den Tod Michael Jacksons, sagt sein ehemaliger Bodyguard Alberto Alvarez gegen den Arzt Dr. Conrad Murray aus und verrät dramatische Details.

Michael Jacksons früherer Leibwächter Alberto Alvarez trat am Donnerstag, 29.09.2011, vor das Gericht und enthüllte neue wichtige Informationen und beschrieb die letzten Minuten im Leben des Popsängers:

,,Ich kam ins Schlafzimmer und war geschockt“, so Alberto. ,,Ich sah, wie Dr. Conrad Murray mit einer Hand das Herz von Mr. Jackson massierte“. Anschließend habe Murray mit einer Mund-zu -Mund-Beatmung angefangen und gemeint ,,Es ist das erste Mal, dass ich so etwas mache. Aber ich muss es machen, er ist mein Freund.“

Während der Reanimationsmaßnahmen seien die Kinder Paris und Prince ins Zimmer gekommen und Alvares habe die beiden sofort heraus geführt, um ihnen den Anblick ihres Vaters in diesem Zustand zu ersparen. Als er wieder hereinkam, habe er Folgendes beobachtet:

,,Als ich zurückkam, sah ich, wie Herr Murray eine Handvoll von Ampullen nahm. Er bat mich, sie in eine Plastiktüte zu packen. Diese Tüte musste ich dann in eine blaue Tüte packen.“

Ist das der Beweis, dass Murray seine Schuld vertuschen will? Michael Jackson ist ja bekanntlich an einer Überdosis Narkosemittel ums Leben gekommen.

Der Leibwächter habe das getan, was ihm Murray auftrug, und habe die Ampullen verpackt. Er habe nach eigenen Aussagen gedacht, sie würden die Sachen für das Krankenhaus packen. Erst nachdem die Ampullen verpackt waren, hätte der Arzt ihn aufgefordert, den Notarzt zu rufen.

Vielleicht sind diese Details schon ein entscheidender Hinweis zur Klärung der Schuldfrage.