Michael Jackson Prozess: Plötzliche Wende

Conrad Murrays Anwälte rudern zurück

Überraschender Rückzug: Die Anwälte des angeklagten Dr. Conrad Murray, dem ehemaligen Leibarzt von Michael Jackson, zogen am gestrigen Prozesstag das Argument zurück, dass Michael sich das Propofol selber verabreicht habe.

Der Prozessauftakt um die Schuld an Michael Jacksons Tod, begann mit der Behauptung der Verteidigung, Michael Jackson habe sich selbst die tödliche Dosis des Narkosemittels gespritzt. Jedoch zogen gestern, am 12. Oktober, die Anwälte Conrad Murrays diese Aussage zurück.

Nicht nur der Staatsanwalt David Walgren und der Vorsitzende Richter Michael Pastor waren überrascht von dieser Wende mit der Murrays Anwälte eine ganz neue Richtung im Prozess einschlagen. Denn seit knapp zwei Wochen dreht sich im Prozess unter anderem alles um diese Frage: Hat Dr. Conrad Murray ihm die tödliche Dosis verpasst oder war es doch Michael Jackson  selbst, während sein Arzt nicht im Raum war?

Versuchen die Anwälte Murrays so eine neue Taktik für ihren Mandanten zu fahren oder haben sie einfach gemerkt, dass sie mit dieser Behauptung ihren Mandanten nicht vor einem Schuldspruch bewahren können? In den nächsten Tagen des Prozesses wird sich wahrscheinlich zeigen, warum Murrays Anwälte diese neue Strategie gewählt haben.

Wir bleiben dran ...