Ärger um Jennifer Lopez' Werbevideo

Täuscht Besuch in Armenviertel vor

In einem Werbevideo für die Autofirma “Fiat“ fährt Jennifer Lopez gemütlich durch die Bronx und beobachtet die Leute und die Gegend, aus der sie auch selber stammt. Schöner Schein, denn die Sängerin war für den Dreh gar nicht selber in dem Armenviertel und erntet dafür reichlich Kritik.

Jennifer Lopez tut zwar immer, als sei sie eine von den Leuten in der Bronx und betont bei jeder Gelegenheit ihre Herkunft, jedoch war sie jetzt für ein Werbe-Video für “Fiat“ der in der Bronx spielt, nicht selber vor Ort. Ihr Dreh für den Spot fand in L.A. und nicht in der Bronx statt. Bei den Szenen in New York wurde sie gedoubelt und drehte lieber an der sonnigen Westküste. Hinterher wurde nur noch alles zusammengeschnitten und bearbeitet, damit es so aussieht als sei J.Lo selbst in ihrer früheren Hood umhergefahren.

Ihr Sprecher Mark Young versteht den ganzen Wirbel um die Sache nicht: “Ich sehe darin kein Problem.“ Wie er erklärt, entstehen viele Filme auf diese Art und Weise.

Jedoch stellt auch keiner seine Herkunft und Abstammung aus einem sozial schwachen Viertel so in den Vordergrund wie Jennifer Lopez. In dem Spot sagt sie nur provokativ:

“Hier, das ist meine Welt. Dieser Ort inspiriert mich – härter zu sein, scharfsinnig zu bleiben, schneller zu denken. Für dich mögen das nur Straßen sein, aber für mich sind sie eine Spielwiese.“

Ob die Bronx für Diva und Superstar La Lopez dann wirklich eine Inspiration ist, bleibt zu bezweifeln ...