Madonnas Hilfsprojekt in Malawi droht zu scheitern

Schwere Vorwürfe gegen die Sängerin

"Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen" - heißt es zumindest im Volksmund. Doch nicht bei Madonna. Ihre Pläne, eine Schule in Malawi zu bauen, drohen zu scheitern. Denn seit zwei Jahren sei an dem Bau nichts passiert. Die Enttäuschung und Wut der Bewohner auf die Sängerin ist riesig.

Noch 2010 reiste Pop-Queen Madonna in das afrikanische Malawi, um mit einem Baum den Grundstein für den Bau der Schule zu legen. Doch nur zwei Jahre später will sie von diesem Vorhaben offenbar nichts mehr wissen. Bis heute ist von den Baumaßnahmen nichts zu sehen, was bei der Bevölkerung für große Empörung sorgt. Denn für den Plan, eine Schule zu bauen, wurde Bewohner des Landes extra umgesiedelt.

"All ihre Versprechungen haben sich in Luft aufgelöst!“, sagte Max Matewere, Chef der Kinderhilfsorganisation "Eye of the Child" enttäuscht.

Knapp 11 Millionen Euro waren für den Bau geplant, der von Madonnas Hilfsprojekt "Raising Malawi" unterstützt werden sollte.

Doch bis jetzt ist, außer einer Wüstenlandschaft, nichts auf dem Bauplatz zu sehen. Scheint, als sei die einst als Heilsbringerin gefeierte Sängerin nun zur größten Enttäuschung des Landes geworden.

Kein feiner Schachzug, Madonna!

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