Mel Gibson: Erneut antisemitische Vorwürfe

Wiederkehrender Skandal um den Hollywood-Star

Es ist nicht das erste Mal, dass Hollywood-Star Mel Gibson mit antisemitischen Sätzen um sich wirft. Nun habe ein ehemaliger Kollege des Schauspielers verraten, dass Mel sich zum Tod von "The Beatles"-Star John Lennon geäußert hätte und froh sei, dass er erschossen wurde.

Wie bitte?! Schauspieler Mel Gibson, 56, soll gegenüber seines ehemaligen Kollegen, dem Drehbuchautoren Joe Eszterhas ("Basic Instinct"), über den 1980 erschossenen "The Beatles"-Gitarristen John Lennon gesagt haben:

"Ich bin froh, dass er tot ist. Er hat es verdient, erschossen worden zu sein. Er war ein verdammter Messias. Hör dir seine Songs an! 'Imagine'... Ich hasse diesen verdammten Song. Ich bin froh, dass er tot ist."

So wird Eszterhas von dem amerikanischen Online-Portal "tmz.com" zitiert.

Natürlich bestreitet Gibson die Vorwürfe, die allerdings nicht das erste Mal mit ihm in Zusammenhang gebracht werden. Bereits in der Vergangenheit fiel der Schauspieler durch antisemitische Äußerungen negativ auf, behauptete jedoch immer wieder "kein Antisemit" zu sein.

Auslöser für die Diskussion zwischen Gibson und Eszterhas sei übrigens Eszterhas' Drehbuch für den Film "Maccabees" gewesen, das Gibson für schlecht befand.