Bobby Brown: Ich bin nicht Schuld an Whitney Houstons Tod

Erstes Interview nach dem Tod der Sängerin

Bobby Brown wurde immer wieder als Schuldiger für Whitney Houstons Drogenproleme angesehen. In einem Interview mit der "Today Show" weist er diese Vorwürfe von sich.

"Bevor ich Whitney kannte, habe ich keine harten Drogen genommen." So äußert sich Bobby Brown, 43, in seinem ersten Interview nach dem Tod seiner Ex-Frau Whitney Houston.

Dabei wehrt er sich gegen die Schuldzuweisungen, er hätte Whitney in Kontakt mit Drogen gebracht und somit ihrem tragischen Ende einen Anfang gegeben.

"Ich habe Gras geraucht, Bier getrunken aber nein, ich war auf keinen Fall derjenige, der Whitney auf die Drogen brachte."

Brown behauptet, Drogen seien schon lange bevor er seine Frau und Mutter seiner Tochter Bobbi Kristina, 19, kennenlernte, ein Teil von Houstons Leben gewesen.

Houston und Brown heirateten 1993 und ließen sich 2007 nach mehreren Skandalen endgültig scheiden.

"Fans und Leute, die Whitney nahestanden, sagten, ihr Leben wäre nur noch bergab gegangen, seit sie dich kannte. Wie fühlst du dich, wenn du sowas hörst?" möchte Interviewer Matt Laurel von dem selbst erst kürzlich wegen Trunkenheit am Steuer festgenommenem R'n'B-Star wissen:

"Schrecklich, ich fühle mich schrecklich, wenn ich sowas höre. Aber ich weiß es besser. Jeder, der uns kannte und Zeit mit uns verbracht hat, weiß, dass wir glücklich miteinander waren."

Das Schlimmste für Brown sei gewesen, dass er überzeugt war, Whitney hätte ihre Probleme längst besiegt. Eine Woche vor ihrem Tod sah er sie das letzte Mal und hatte sich noch gedacht, sie würde "richtig gut aussehen".

Die Popikone verstarb am 11. Februar 2012 in ihrem Hotelzimmer in Beverly Hills.