Unterhaltsklage: Evangelista fordert 2,3 Mio vom Gucci-Chef

Linda Evangelista kämpft um Unterhalt für Sohn Augustin

Sie war eines der erfolgreichsten Supermodels, er steht an der Spitze des Mode-Imperiums Gucci. Nun führen Linda Evangelista und François-Henri Pinault einen erbitterten Unterhalts-Kampf.

Das könnte teuer werden für den Gucci-Chef François-Henri Pinault, 49. Supermodel Linda Evangelista, 46, ist nun vor ein Familiengericht in Manhatten gezogen und hat gegen den Mode-Mogul eine Unterhaltsklage eingereicht. Ihre Forderung: 35.000 Euro Unterhalt pro Monat für ihren gemeinsamen Sohn Augustin, 5. Hochgerechnet ergibt das eine stolze Summe von 2,3 Mio. Euro für die letzten fünf Jahre!

Pinault und Evangelista sollen 2005 eine kurze Affäre gehabt haben, er verließ das schwangere Topmodel aber nach nur vier Monaten Beziehung für die mexikanische Hollywood-Schauspielerin Salma Hayek, 45, die er 2009 heiratete.

Jahrelang hatte Evangelista über den Namen des Vaters ihres Sohnes Stillschweigen bewahrt, dann machte sie den Namen jedoch doch publik und seit Sommer 2011 tragen das Supermodel und der französische Milliardär einen öffentlichen Unterhaltsstreit aus.

Freunde des Gucci-Königs halten die Forderungen des Models für drastisch überzogen: "Lindas Forderungen sind dreist." Diese hält die aufgestellte Summe aber für vollkommen gerechtfertigt. Allein die Nannys und Fahrer des Fünfjährigen würden die Kanadierin monatlich knapp 22.000 Dollar (ca. 16.700 Euro) kosten. Das ehemalige Supermodel wolle lediglich, dass ihr Sohn die gleichen Annehmlichkeiten genießen dürfe, wie seine Halbschwester Valentina. Für das Mädchen, das aus der zweiten Ehe Pinaults mit Hollywood-Star Salma Hayek stammt, wurde ein Treuhandfond in geschätzter Höhe von 12 Millionen Dollar (ca. 9 Millionen Euro) eingerichtet.

Ob die Forderungen Evangelistas wirklich erfüllt werden, ist derzeit noch völlig unklar. Allerdings sollte man bedenken, dass Pinault mit einem Vermögen von 11,5 Milliarden zu den reichsten Männern der Welt gehört. Angesichts dessen sollten 2,3 Millionen für den eigenen Sohn doch zu verschmerzen sein!