Jennifer Hudson: Im Mordprozess keine DNA auf der Tatwaffe

Verdächtiger William Balfour entlastet

Rückschlag für Jennifer Hudson: Im Prozess gegen William Balfour kam ans Tageslicht, dass keine DNA des mutmaßlichen Täters auf der Mordwaffe gefunden wurde. Balfour ist angeklagt, Hudsons Mutter und ihren Bruder erschossen zu haben. 

Grammy-Preisträgerin Jennifer Hudson hat Grund zur Sorge: Das Gericht in Chicago stellte im Mordprozess gegen William Balfour jetzt fest, dass die DNA des mutmaßlichen Mörders ihrer Mutter, ihres Bruders und ihres Neffen nicht auf der Tatwaffe gefunden wurde.

Pauline Gordon, Forensikerin der Illinois State Police, erklärte, dass sie die Pistole genau untersucht hätte und nur eine begrenzte Menge von DNA fand.

Diese könne zwar eindeutig einem Mann zugeordnet werden, es handle sich dabei aber nicht um den Angeklagten. Die Kriminologin vermutet, dass der Täter Handschuhe trug oder die Fingerabdrücke damals mit einem Tuch abwischte.

Die Sängerin und Schauspielerin macht in dem Prozess derzeit die Hölle durch: Nachdem blutige Tatort-Fotos und der Notruf ihrer Schwester veröffentlicht wurden, muss sie nun einen echten Rückschlag hinnehmen. 

Was das für das weitere Gerichtsverfahren bedeutet, ist noch ungewiss. Fest steht nur, dass die fehlenden Beweise einen Urteilsspruch weiter hinauszögern könnten. Dabei wünscht man Jennifer und ihren Angehörigen möglichst schnelle Klarheit - und die Gewissheit, dass der Mörder ihrer Familie für seine Tat büßen muss.