Geht Stilikone Brigitte Bardot in den Knast?

Aus Liebe zu den Tieren...

Brigitte Bardot, Frankreichs berühmtester Filmstar, will für den in Deutschland inhaftierten Tierschutzorganisations-Gründer von "Sea Shepherd", Paul Watson, ins Gefängnis gehen.

Brigitte Bardot ist empört und möchte mit der deutschen Polizei verhandeln. Sie würde für den in Deutschland inhaftierten Paul Watson in den Bau gehen. Dieser ist der Gründer einer Walfang-Tierschutzorganisation namens "Sea Shepherd". 

Stolz verkündete die 61-Jährige: "Ich biete an, seinen Platz im Gefängnis einzunehmen, weil ich seine Komplizin bin." Sie habe Watson im Kampf gegen den Walfang stets unterstützt. Die Organisation bemalte sogar eines ihrer Boote, mit denen sie Walfänger jagen, mit dem Abbild der Französin.

Paul Watson wurde am Sonntag, 13.5., aufgrund eines internationalen Haftbefehls am Flughafen Frankfurt am Main festgenommen.  Angeblich habe dieser die allgemeine Schifffahrt in Costa Rica behindert, während er versuchte, Hai-Jäger aufzuhalten.

Die Anzeige bezieht sich auf eine Aktion von "Sea Shepherd", aus dem Jahr 2002. Die Organisation drehte an der Küste Guatemalas einen Dokumentarfilm über die blutrünstige Jagd auf die Haie.

Brigitte Bardot ist eine Vollblut-Tierschützerin – so schnell wird die Power-Frau nicht aufgeben. Außerdem hat sie einen Trend gesetzt, der bis zu vielen anderen Stars vorgedrungen ist. Pamela Anderson ist dabei nur ein Beispiel. Sie engagiert sich bereits seit Jahren für die Tierschutzorganisation "PETA".