"Alles was zählt"-Tijan Njie: Krasser Rassismus-Eklat

Der Schauspieler erhebt schwere Vorwürfe

Aktuell warten die Fans darauf, dass Tijan Njie, 28, nach seiner "Let’s Dance"-Auszeit endlich ins Seriengeschehen von "Alles was zählt" zurückkehrt, da meldet sich der Schauspieler mit krassen Anschuldigungen zurück!

Tijan Njie macht Rassismus-Vorfall öffentlich

Als Moritz "Mo" Brenner spielte sich Tijan Njie in der RTL-Soap "Alles was zählt" schnell in die Herzen der Zuschauer. Mit der dramatischen Liebesgeschichte rund um ihn und Michelle (Franziska Benz), die wenig später stirbt, sorgte er wahrscheinlich für so manch eine Träne. Auch bei "Let’s Dance" erfreute sich der 28-Jährige wegen seiner positiven Art und seinem Tanztalent großer Beliebtheit und tanzte sich sogar bis ins Halbfinale.

Nun schlägt Tijan Njie aber ernstere Töne an. Auf seinem Instagram-Profil wendet sich der Serien-Star gemeinsam mit Freund und Influencer Louis Darcis an seine Follower - mit einer schockierenden Nachricht. In dem Video, das er mit dem Titel "Zuhause nicht willkommen" versah, schildert er eine Situation, in der er sich aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert gefühlt hat:

Wir wollten euch mitteilen, was wir gestern erlebt haben. Wir waren ein bisschen Kicken und haben Fußballgott gespielt. Ich habe natürlich gewonnen. Danach sind wir was essen gegangen,

erzählt Tijan.

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"Alles was zählt"-Star wird aus Kölner Bar geworfen

Er und seine Freunde hätten einen "coolen und entspannten Männerabend“ verbracht, den sie in einer Bar hätten ausklingen lassen wollen: "Jeder, der aus Köln kommt, kennt die Bar. Es ist DIE Bar in Köln“, erklärt der 28-Jährige, der den Namen der Gastronomie nicht explizit nannte. Doch dort angekommen soll es zum Eklat gekommen sein:

Ich stand mitten im Raum vor meinem Tisch, da kommt der Besitzer des Lokals und sagt auf einmal: 'Ey, was willst du?‘. Ich habe ihn nur angeschaut und war wirklich ein bisschen perplex.

 

"Es war sehr erniedrigend"

Und dann der Schock: Der Besitzer des Bars habe schließlich: "Weg mit dir, weg!“ zu dem "Alles was zählt"-Star gesagt. Für Tijan Njie ein klar rassistisch motivierter Rauswurf, der sehr schmerzhaft für ihn gewesen sei. Er habe sich gefühlt, wie "eine Spinne, die man weghaben will“, doch der Barbesitzer habe ihn weiterhin gedrängt, seinen Laden zu verlassen: "Los, dreh dich um! Weg mit dir! Geh weg!", soll er zu dem Schauspieler gesagt haben.

Es war sehr erniedrigend,

erklärt Tijan seiner Community.

Der Serien-Star habe die Bar daraufhin sofort verlassen, während seine Freunde das Gespräch mit dem Gastronomen gesucht hätten und ihn mit dem Vorwurf, rassistisch gehandelt zu haben, zu konfrontieren. Die angebliche Antwort: "Naja, dann ist das eben so."

Laut Louis Darcis habe der Mann "drei bis vier Mal bestätigt, sodass es keinen weiteren Raum für Missverständnisse gab“, dass es an Tijan Njies Hautfarbe liegt. Ein schockierendes Erlebnis, auf das auch "Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse schnell aufmerksam wurde: "Warum verlinkt ihr die Idioten-Bar nicht? Die Menschen müssen wissen, wo sie nicht mehr hingehen sollten“, so ihr Kommentar zu dem Video.

SO reagiert die Bar auf die Rassismus-Vorwürfe

Für Tijan Njie und seinen Freund sei es wichtig, darauf aufmerksam zu machen: "Wir haben das Jahr 2020 und es darf einfach nicht dazu kommen. Es sollte keine Art von Anfeindungen und Rassismus geben. Wir leben in Köln, die Stadt, die dafür bekannt ist, multikulti und offen zu sein“, so Darcis. Sie seien "einfach nur enttäuscht und traurig, das selbst erlebt zu haben.“

Die Bar wehrte sich bereits gegen die Rassismus-Vorwürfe und rechtfertige den Rauswurf mit den Vorkehrungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In dem Statement heißt es weiter:

Wir sind ausdrücklich gegen Rassismus und haben dies auch ganz deutlich an unserer Eingangstür stehen. In der Corona-Zeit gelten strikte Regeln, die wir einhalten müssen und diese gelten für alle Gäste - egal welcher Herkunft. Es ist jeder willkommen. Da gibt es für uns keinen Unterschied. Mensch ist Mensch. Es tut uns leid, wenn es im Rahmen der erhitzen Situation nicht so rübergekommen ist. (…) Aber wir haben definitiv niemanden aufgrund seiner Hautfarbe vor die Tür gesetzte. Bitte fühlt euch weiterhin willkommen,

wird das Statement unter anderem von "t-online.de" zitiert.

Und Tijan Njie? Der "Alles was zählt"-Star machte bei Instagram deutlich, dass die Rechtfertigung "Bullshit" und "lächerlich" sei. Ob das letzte Wort hier schon gesprochen ist? Unklar …

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