Andreas Gabalier: Abrechnung mit seinem toten Vater

"Gebe ich ihm auf gewisse Weise die Schuld am Tod meiner kleinen Schwester"

Der Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier hatte in seiner Jugend zwei schwere Schicksalsschläge zu verkraften. Heute macht der 35-Jährige seinen Papa dafür verantwortlich. 

Andreas Gabalier: Seine Schwester verkraftete den Selbstmord des Vaters nicht

Dieser Tag veränderte alles und erschütterte die ganze Familie: Vor 14 Jahren nahm sich der Vater von Andreas Gabalier das Leben. Wilhelm (†53) zündete sich vor dem Haus seiner Familie an und verbrannte.

Seine vier Kinder versuchen seitdem, diese Tragödie irgendwie zu verarbeiten. Andreas widmete ihm später den herzerweichenden Song „Amoi seg’ ma uns wieder“ (dt.: „Eines Tages sehen wir uns wieder“) und verarbeitete seinen Schmerz in der Musik. Seine Schwester Elisabeth (†19) stürzte vor Trauer in eine schwere Depression. Sie brachte sich zwei Jahre später um.

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Andreas Gabalier: "Selbstmord ist für mich keine Lösung, wenn man vier Kinder zu Hause hat"

Für den erneuten Schicksalsschlag macht der Sänger seinem toten Vater heute bittere Vorwürfe:

Selbstmord ist für mich keine Lösung, wenn man vier Kinder zu Hause hat. Das ist einfach das Allerletzte, das verurteile ich,

so der Musiker in der „Freizeitwoche“ und klagt an: „Da gebe ich ihm auch auf gewisse Weise die Schuld am Tod meiner kleinen Schwester.“ 

Text: MR 

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  • Hier kannst du ein Live-Video zu „Amoi seg’ ma uns wieder“ sehen:

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