Angela Merkels 3. Zitter-Anfall: Das murmelte sie laut Lippenleserin

Wie geht es der Bundeskanzlerin?

Schock bei Angela Merkel, 64. Die Kanzlerin zitterte bei einem öffentlichen Auftritt in Berlin zum dritten Mal in Folge am ganzen Körper und murmelte dabei angespannt etwas vor sich her. Doch was? Eine Expertin meldete sich nun zu Wort.

Angela Merkel schockte bei Auftritt in Berlin

Am 18. Juni empfing Angela Merkel Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Amtsantritt vor dem Kanzleramt in Berlin. Als die Bundeswehr-Kapelle begann, die deutsche Nationalhymne zu spielen, fing Angela Merkel völlig unerwartet an zu zittern.

Selenskyj und die CDU-Politikerin standen gemeinsam auf einem Podest. Während der ukrainische Präsident nicht bemerkt haben soll, was mit der 64-Jährigen los ist, sollen zwei Männer im Hintergrund bereits getuschelt haben. Laut des Portals habe der gesamte Körper der Kanzlerin vibriert. Anfangs soll Merkel ihre Hände noch vor ihrem Körper gefaltet haben - so kennen wir sie. Doch danach habe sie ihre Arme plötzlich locker fallen lassen. 

In diesem Video kannst du den Vorfall sehen:

 

 

"Angela Merkel faltete die Hände vor sich"

Die Nachrichten-Agentur "AP" beschreibt die Situation wie folgt:

Angela Merkel faltete die Hände vor sich, als die deutsche Hymne begann, und schien nicht in der Lage zu sein, ihren zitternden Körper zu kontrollieren.

Nach der Nationalhymne soll es der Politikerin dann endlich besser gegangen sein. Sie habe den Bundeswehr-Soldaten sogar noch salutiert und sei daraufhin mit ihrem ukrainischen Kollegen im Gebäude verschwunden. Die Pressekonferenz im Anschluss sei mit etwas Verspätung gestartet. Hier habe die Kanzlerin ihren Kollegen erneut begrüßt und wieder "normal" gewirkt. 

 

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Die Kanzlerin meldet sich zu Wort

Bei der Pressekonferenz nahm Angela Merkel dann aber noch einmal Bezug auf den Vorfall am Mittag. Sie erklärte, dass sie inzwischen drei Gläser Wasser getrunken habe und es ihr, wie man sehe, wieder sehr gut gehe. Offenbar war sie dehydriertSelenskyj sagte, er habe bei dem Vorfall neben der Kanzlerin gestanden.

Sie war in voller Sicherheit,

ergänzte er. Die Politikerin soll laut "Focus" bereits früher in ähnlichen Situationen ein solches Zittern gezeigt haben - damals war als Ursache Wassermangel bei Hitze als Grund genannt worden. 

 

2. Zitter-Anfall bei der Kanzlerin

Gerade einmal acht Tage war der besorgniserregende Vorfall der 64-Jährigen her, da schockte Angela Merkel das Volk erneut mit einem Zitter-Anfall. Am Donnerstagmorgen, den 27. Juni, hatte die Bundeskanzlerin wieder die gleichen Probleme. Bei der Überreichung der Ernennungsurkunde an die neue Bundesjustizministerin Christine Lambrecht im Schloss Bellevue in Berlin, begann Merkel am ganzen Körper zu zittern. Laut eines "dpa-Fotografen" habe sich der Zustand erst verbessert, als sich die Politikerin wieder bewegt habe.


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Man habe ihr zudem ein Glas Wasser angeboten, dass sie abgelehnt haben soll.

Ist DAS der Grund für Angela Merkels 2. Krampf-Anfall?

Die "Bild" will aus dem Umfeld der Kanzlerin erfahren haben, dass die psychische Verarbeitung des Zitter-Anfalls vom 18. Juni der Grund für den neuen Vorfall im Schloss Bellevue gewesen sein soll. Angeblich habe die CDU-Politikerin an ihren ersten Krampf gedacht und sei dabei erneut verkrampft. 

Durch die Konzentration auf die Arbeit hätte Angela Merkel die Zitter-Attacke jedoch schnell wieder in den Griff bekommen, heißt es.

 

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Große Sorge! 3. Zitter-Anfall bei Angela Merkel

Augenzeugenberichten zufolge soll Angela Merkel am 10. Juli den dritten Zitter-Anfall in Folge erlitten haben. Beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne habe ihr Körper angefangen zu zittern. Wie schon beim ersten Mal passierte es vor dem Kanzleramt, als die Kanzlerin auf dem Podium stand und die Nationalhymne gespielt wurde. Laut "Bild" sei der Anfall jedoch nicht so stark gewesen, wie die beiden zuvor. Sobald sie sich bewegt hat, hörte das Zittern auf, heißt es.

1. Statement von Angela Merkel

Kurz nach dem Vorfall meldete sich Angela Merkel zu Wort:

Mir geht es gut. Ich hab neulich schon einmal gesagt, dass ich in einer Verarbeitungsphase der letzten militärischen Ehren mit dem Präsidenten Selenski bin. Die ist offensichtlich noch nicht ganz abgeschlossen, aber es gibt Fortschritte und ich muss damit jetzt eine Weile damit leben. Aber mir geht es sehr gut und man muss sich keine Sorgen machen,

so Merkel auf einer Pressekonferenz. Auf Nachfrage, ob sie ihren Gesundheitszustand nicht öffentlich machen müsse, sagte die Politikerin:

Ich glaube, dass meine Äußerungen dazu getan wurden heute. (...) Ich glaube, dass es so wie es gekommen ist, eines Tages auch vergehen wird. Aber es ist noch nicht soweit.“

Mit einer kurzen Pause schob sie hinterher: „Und ansonsten bin ich ganz fest davon überzeugt, dass ich gut leistungsfähig bin."

In diesem Video kannst du ihren erneuten Zitter-Anfall sehen:

Das soll die Kanzlerin gemurmelt haben

Angela Merkel hat während ihres dritten Anfalls immer wieder etwas vor sich her geredet. Doch was? "Antenne Bayern" will von Lippenleserin Judith Harter erfahren haben, dass die Bundeskanzlerin immer wieder die Worte: "Ich schaffe das", gesagt haben soll. Ob das wirklich stimmt, ist nicht bestätigt, dennoch sei sich die Expertin sicher.

11. Juli: Nationalhymne im Sitzen

Beim heutigen Staatsbesuch der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen haben Angela Merkel und ihr Gast die Nationalhymne teilweise im Sitzen gehört. Dabei saßen Merkel und Frederiksen beim Abspielen der Musik auf Stühlen mit weißem Stoffbezug. Diese standen auf einem kleinen Podest vor dem Kanzleramt, von dem aus die Kanzlerin und ihr jeweiliger Gast die Hymnen normalerweise im Stehen anhören. Merkel zeigte diesmal kein Zittern.

 

 

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