Powered by

Angelique Kerber: Glück im Spiel, Pech in der Liebe

„Ich warte noch auf meinen Traumprinzen“

Schon als Kind träumte Angelique Kerber, 30, davon, Wimbledon, das wichtigste Tennisturnier der Welt, zu gewinnen. Das hat sie jetzt geschafft – doch zum ganz großen Glück fehlt der Tennisspielerin wohl noch der Traumprinz ...

Angelique Kerber: So einsam ist die Wimbledon-Siegerin

Gedankenversunken steht sie da. In den Händen hält Angelique Kerber die wichtigste Trophäe der Damentennis-Welt, genannt Rosewater Dish. Sie hat es geschafft, ist am Ziel. Mit dem Sieg in Wimbledon erfüllte sie sich ihren größten Kindheitstraum. Aber Angie, wie ihre Freunde sie nennen, wirkt nachdenklich. Ist das vielleicht der Moment, in dem sie realisiert, was sie alles für diesen Erfolg geopfert hat? Die 30-Jährige ordnet nämlich alles ihrer Tenniskarriere unter. So war das schon immer. Vor einigen Monaten trennte sie sich dafür sogar von ihrem Trainer und guten Freund Torben Beltz, 41.

 

Embed from Getty Images

 

In der Tennisszene sorgte das für Verwunderung. Dass Angelique, die Routine so sehr liebt und nur wenige Menschen an sich heranlässt, so knallhart sein kann, überraschte viele. Aber die Norddeutsche hat mittlerweile realisiert, dass sie nicht auf alle Rücksicht nehmen kann und ihr eigenes Ding durchziehen muss, wenn sie im Tenniszirkus erfolgreich sein will. Und Angelique ist bereit, das zu tun – auch wenn die Folgen nicht immer schön sind.

„Ich warte noch auf meinen Traumprinzen“

Zwar erklärte sie gerade erst:

(...) Wenn ich nach Hause komme, bin ich keine Spielerin. Ich versuche, normal zu leben – wie andere Frauen in meinem Alter.

 

Embed from Getty Images

 

Doch das gestaltet sich offenbar schwierig. Seit langer Zeit war offiziell niemand mehr an ihrer Seite. Dabei hätte sie sehr gerne einen Freund. Jemanden, der nach den kraftraubenden Spielen das immer so einsame Hotelzimmer mit ihr teilt. Jemanden, der ihr bewusst macht, dass es im Leben noch mehr als Tennis gibt. Aber für Angelique ist es eben „besonders schwierig, einen Mann zu finden, der für mein Leben Verständnis mitbringt“, wie sie zugibt. Training, Turniere, PR-Termine – viel Zeit für die Liebe bleibt da wirklich nicht. Und die zweite Geige spielt halt kein Mann gerne. Vor knapp zwei Jahren sagte sie tapfer:

Ich warte noch auf den Traumprinzen, suche weiter.

Doch diese Suche gestaltet sich wohl auch schwierig, weil die Sportlerin allem Anschein nach nur schwer Vertrauen aufbauen kann. In ihrem engsten Kreis soll das längst ein offenes Geheimnis sein. „Ein bisschen verschlossen“, beschreibt sie beispielsweise ihr neuer Trainer Wim Fissette, 38. Angelique weiß das: „Es muss der Richtige sein. Der eine, dem ich bedingungslos vertrauen kann. Vertrauen ist mir wichtiger als Aussehen.“ Vielleicht wird sie ja irgendwann das gleiche Glück haben wie ihr großes Vorbild Steffi Graf, 49. Erst nach ihrem Rücktritt realisierte die, dass sie ihre große Liebe bereits seit Jahren kannte, und heiratete 2001 ihren „Seelenverwandten“ Andre Agassi, 48 ...

Text: Lennard Jähne

Noch mehr Star-News liest du in der IN - Leute, Lifestyle, Leben - jeden Donnerstag neu!

 

Melde dich beim OK!-Newsletter an, und die Star-News kommen exklusiv zu dir!

Artikel enthält Affiliate-Links