Anschuldigungen gegen Michael Jackson: Verwirrung um deutsches Opfer

Ein Augenzeuge widerspricht gegenüber OKmag.de der Version von Michael Jacobshagen

Nach Wade Robson, 36, und James Safechuck, 40, erhebt nun auch ein deutsches Opfer schwere Vorwürfe gegen Michael Jackson (†50): Michael Jacobshagen, 35, aus München behauptet, der King of Pop habe ihn im März 1998 im Alter von 14 Jahren missbraucht. Doch entspricht das wirklich der Wahrheit? Gegenüber OKmag.de bezweifelt ein Augenzeuge die Aussagen Jacobshagens.

Hat Michael Jackson auf seiner Neverland Ranch Kinder missbraucht?

Wenn es um die schweren Kindesmissbrauchs-Vorwürfe gegen Michael Jackson geht, scheiden sich die Geister. Die Gegner der Musiklegende sind sicher, dass er pädophile Neigungen hatte und die Aussagen in der TV-Doku "Leaving Neverland" der Wahrheit entsprechen. Jackos Befürworter hingegen zweifeln an den Behauptungen der vermeintlichen Opfer.

 

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Die Frage, die sich viele Zuschauer stellen: Warum haben Wade Robson und James Safechuck 2005 im Prozess für Michael ausgesagt? Und warum brechen sie erst jetzt, nach so vielen Jahren, ihr Schweigen und berichten von der schrecklichen Dingen, die ihnen angeblich widerfahren sind?

 

 

Michael Jacobshagen: "Er hat sich an mich gepresst und meinen Nacken geküsst"

Nun hat auch ein deutsches Opfer sein Schweigen gebrochen und gegenüber "Bild" schwere Anschuldigungen gegen Jackson erhoben. Michael Jacobshagen behauptet, er wurde im März 1998 im Alter von 14 Jahren von dem damals 39-Jährigen in München missbraucht. "Michael hatte mich eingeladen. Wir wohnten in einer 140-Quadratmeter-Suite im 'Hotel Bayerischer Hof'."

Dort sollen sich die Vorfälle ereignet haben:

Er hat sich an mich gepresst und meinen Nacken geküsst. Nachts habe ich gemerkt, dass seine Hand an meinem Oberschenkel lag. Und an meinem Hintern. (…) Ich habe seine Erektion gespürt. Manchmal ist er dann ins Badezimmer, aber ich habe kein Wassergeräusch gehört. Es hörte sich an, als würde er masturbieren,

so Jacobshagen gegenüber "Bild".

 

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Warum jetzt?

Kennengelernt hätten sich die beiden im Jahr 1995 im Disneyland Paris. Die Mutter des Opfer soll daraufhin ein Treffen zwischen dem Sänger und ihrem Sohn arrangiert haben. "Er hat sich mit Geschenken und persönlichen Briefen an mich und meine Mutter herangetastet. Immer wieder pochte er darauf, mit mir alleine im Bett zu schlafen", so der 35-Jährige weiter.

Die Veröffentlichung von "Leaving Neverland" soll der ausschlaggebende Grund gewesen sein, warum sich der Münchner dazu entschieden hat, sein Schweigen zu brechen: "Ich wusste, dass ich nicht alleine dastehe. Es ist eine riesige Last, die von mir abfällt."

Insider sicher: Es war alles ganz anders

Doch entsprechen Jacobshagens Geschichten über Jacko hundertprozentig der Wahrheit? Ein damaliger Augenzeuge bezweifelt dies gegenüber OKmag.de.

Fakt ist, dass Herr Jacobshagen Michael Jackson am 27. März 1998 zum ersten Mal persönlich getroffen hat, als dieser in München war. Das weiß ich so genau, da ich direkt danebenstand, als dieses Treffen stattfand und Herrn Jacobshagen sogar Fragen von Michael Jackson übersetzte. Michael Jackson fragte damals als erstes nach dem Namen von Herrn Jacobshagen, was wohl nicht nötig gewesen wäre, wenn sie sich bereits gekannt hätten.

Jacobshagen berichtete jedoch, er und Michael hätten sich 1995 im Disneyland kennengelernt. Die Quelle behauptet außerdem, Jacobshagen hätte nicht mit Michael Jackson im Hotel übernachtet. Zu unsittlichen Berührungen sei es also niemals gekommen.

Das haben viele Personen inkl. mir selbst gesehen. Tags draufstand Herr Jacobshagen wieder mit allen anderen Fans VOR dem Hotel, bis Michael Jackson einen weiteren Tag später wieder aus München abreiste. 

 

Michael Jacobshagen: 2014 erzählt er in einem Interview eine andere Story

Im Interview mit RTL-Exklusiv sprach Jabobshagen 2014 so über seine Treffen mit Michael Jackson:

Da war niemals die Hand, wo sie nicht hätte sein sollen. Niemals. Aber natürlich weiß man, dass Michael Jackson sehr vermögend war und dann gibt es natürlich auch Leute, die daraus Kapital schlagen wollen.

Er ergänzte: "Das war nichts sexuelles. Ihm war auch wichtig, dass wir happy sind." Heute stellt er sich gegen den King of Pop. Wer in diesem Fall wirklich die Wahrheit sagt, bleibt ungewiss.

 

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