Ashley Graham: 1. Plus-Size-Model covert „Sports Illustrated“

„Das wird mein ganzes Leben verändern“

Auf dem Cover der „Sports Illustrated“ zu landen, ist wie ein Ritterschlag für aufstrebende Models und wohl einer der größten Schübe, um in der Modebranche Fuß zu fassen. Plus-Size-Model Ashley Graham, 28, hätte mit ihrer Kleidergröße 44 wohl nie damit gerechnet, dass sie in die Fußstapfen von Heidi Klum, Irina Shayk, Bar Rafaeli und Elle Macpherson treten würde - aber genau das ist jetzt geschehen. Das Übergrößen-Model ziert die „Swimsuit“-Ausgabe 2016 und schreibt damit Geschichte.

So schön können weibliche Rundungen sein

Im Jahr 2016 wird Schönheit bei der „Sports Illustrated“ nicht länger anhand von Kilos gemessen - Model Ashley Graham legt einen völlig neuen Standart fest. Und schon auf den ersten Blick ist sicher: die kurvige Brünette steht ihren schlankeren Kolleginnen in nichts nach. Dennoch war die 28-Jährige anfangs noch skeptisch, wie sie gegenüber dem amerikanischen „People“-Magazin verriet:

Ich dachte schon, es wäre für Sports Illustrated zu riskant, eine Frau mit meiner Konfektionsgröße im Magazin zu zeigen. Aber mich auf das Cover bringen? Damit brechen sie nicht nur Tabus; es wird zum Standart werden. Das ist mehr als episch.

Die zuständige Redakteurin für das Cover der „Swimsuit“-Ausgabe MJ Day, war von Anfang an begeistert von Ashley. Schon bevor das Shooting für das Magazin beendet war stand fest, dass etwas Großes mit den Bildern passieren würde.

MJ kam zu mir mit Tränen in den Augen und sagte ‚Damit werden wir Geschichte schreiben‘. Und in diesem Moment wusste ich, dass es kein Gefallen war, so als ob sie sagen würden ‚Lasst uns das dicke Mädchen auf das Cover setzen‘. Ich war auf dem Cover, weil es wirklich so sein sollte.

 

Ein von @mj_day gepostetes Foto am

Für Ashley ist ihr Cover ein sozialer Sieg

Das Model ist außerdem stolz darauf, ein Vorbild für andere Frauen zu sein: „Mädchen, die unsicher mit ihrem Körper sind, Mädchen die sich fett fühlen, Mädchen die Cellulite haben, Mädchen die Dehnungsstreifen haben - das sind all die Sachen, die ich als Kind hatte und ich hatte nie eine Frau wie mich, zu der ich aufblicken konnte. Ich hatte meine Mutter, aber jemanden zu haben mit Cellulite, mit Körperstellen die wabbeln, mit Fett am Rücken, einer Person die sagt, dass du alle überwinden kannst und die Gesellschaft dich deswegen nicht unterkriegen wird. Das ist wichtig".

Auch wir finden, dass mit dem Cover ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gemacht wurde.

Wie findet ihr das kurvige Cover?

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