Atze Schröder entschuldigt sich bei Holocaust-Opfer

Dem Entertainer kommen im TV die Tränen

Atze Schröder, 54, entschuldigt sich in der Sendung von Markus Lanz bei Eva Szepesi, 87, einer Holocaust-Überlebenden. Wir erklären dir, wie es dazu gekommen ist …

"Es ist ein Wunder, dass ich lebe"

Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. An diesem Datum wird noch heute an die Opfer des Holocaust gedacht. Bei Markus Lanz spricht Eva Szepesi, eine Überlebende, über die schreckliche Zeit. Als Zwölfjährige wurde Eva nach Auschwitz deportiert.

Es ist ein Wunder, dass ich lebe,

erzählt sie im TV. Mit in der Runde sitzt auch Atze Schröder, der für seine unterhaltsamen Bühnenprogramme bekannt ist. Doch er schlägt überraschend ruhige Töne an.

 

Atze Schröder: "Wir dürfen das nie vergessen"

Im TV spricht Atze offen über den Tod seines Vaters, der Soldat im Zweiten Weltkrieg war. Zu Eva Szepesi sagt Atze:

Ich hätte jetzt fast gesagt, er war auf der anderen Seite im Zweiten Weltkrieg. 1940/41 wurde er zum Arbeitsdienst eingezogen und als Jugendlicher in den Krieg reingezogen und er hat die schlimmsten Sachen gemacht als Soldat.

Sein Vater habe mit ihm offen über seine Taten gesprochen. "Wenn er hier jetzt sitzen würde, dann würde er sich entschuldigen", so Atze mit Tränen in den Augen. Dann steht der Entertainer auf und entschuldigt sich stellvertretend für seinen Vater.

Ich sage es Ihnen jetzt mal. Es tut mir leid.

Eine große Geste von Atze Schröder: "Wir dürfen das nie vergessen", sagt er abschließend in der Sendung.

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