“Bachelor"-Lina: Schreckliche Beichte

Sie entging nur knapp einer Vergewaltigung

Schockierende Neuigkeiten von Ex-Bachelor-Kandidatin Lina Kolodochka, 24. Die Studentin entging nur knapp einer Vergewaltigung. Der mutmaßliche Täter stand nun vor Gericht. 

Bachelor-Kandidatin wurde fast vergewaltigt

Es ist der Albtraum jeder Frau: Abends auf offener Straße plötzlich von einem unbekannten Mann gepackt und in eine dunkle Ecke gezogen zu werden. Diese schlimme Erfahrung musste auch Ex-"Bachelor"-Kandidatin Lina Kolodochka am 22. Dezember in Hannover machen.

Er kniete auf meinem Brustkorb. Ich schrie: 'Nimm mein Geld, mein Handy', 

so Lina gegenüber “Bild“. Doch sie hatte großes Glück – zwei Zeugen (28, 51) tauchten auf, hielten den mutmaßlichen Täter fest.

Er sagte: “Baby, Baby, I need to f...k“

Die einstige “Bachelor“-Teilnehmerin, die 2018 um die letzte Rose von Daniel Völz buhlte und im Sommer schließlich als Kuppel-Kandidatin bei “Bachelor in Paradise“ mitmischte, konnte also nur knapp einem sexuellen Übergriff entkommen. Gestern, 13. Mai, saß die BWL-Studentin ihrem Peiniger im Gerichtssaal gegenüber. In Handschellen führten Wachtmeister Amadou B., 28, in den Saal. Der Asylbewerber aus Guinea verbarg sein Gesicht. Die 24-Jährige im Zeugenstand:

Ich telefonierte mit meiner Freundin, bemerkte, dass er mir hinterherlief, die ganze Zeit ,Baby, Baby‘ rief. Plötzlich wurde ich am Arm gezogen. Er riss mir das Telefon aus der Hand, zerrte mich in die Ecke und sagte: ,I need to f...k.‘“

Mit Knien auf ihrem Oberkörper und seiner Hand am Hals fixierte er die 24-Jährige, küsste sie auf den Mund, begrapschte ihren Busen. Er öffnete ihren Jeansknopf und zog sich selbst die Hose herunter.

 

Täter zu zwei Jahren Haft verurteilt

Im Prozess entschuldigte sich der Täter über einen Dolmetscher für seine Taten, behauptete aber, sich an nichts erinnern zu können, da er betrunken gewesen sei. Der Überfall, bei dem Lina Kolodochka unter anderem Schürfwunden und Prellungen erlitten hatte, schockte sie nachhaltig: “Im Dunkeln traue ich mich nicht allein auf die Straße, fahre abends keine Bahn mehr. Ich bin sehr schreckhaft geworden“. Ihr Studium habe unter dem traumatischen Erlebnis gelitten.

Das Gerichtsurteil: Der 28-Jährige muss zwei Jahre und zwei Monate in Haft. "Wenn man "f**k" will, lässt das wenig Interpretationsspielraum zu", heißt es in der Urteilsbegründung. Eine Bewährung kam für das Gericht nicht infrage. Der Angeklagte will laut seinem Anwalt in Berufung gehen.

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