"Bares für Rares": So geht es wirklich in der Trödelshow zu

Drehbuch? Jetzt packt der Sender aus

"Bares für Rares" gehört zu den Kult-Shows im ZDF. Doch es wird Zeit, die Show mal unter die Lupe zu nehmen: Wie echt geht es wirklich hinter den Kulissen zu? Wir verraten es euch!

"Bares für Rares": Gibt es Komparsen?

Die Authentizität spielt in der Erfolgssendung "Bares für Rares" eine große Rolle. Doch heutzutage ist fast jedes Reality-Format in gewisser Art und Weise gesteuert. In der von Montag bis Freitag ausgestrahlten ZDF-Show sind beispielsweise des Öfteren Komparsen zu sehen. Diese haben jedoch nichts mit dem Verkauf innerhalb der Sendung zu tun. Sie werden lediglich gebeten, eigene Gegenstände zur Show-Aufzeichnung mitzubringen. Falls dies mal nicht gehen sollte, werden Requisiten genutzt, wie der Sender verriet:

Diese Gegenstände werden von verschiedenen Ausstattern angemietet und werden weder für den Verkauf noch die Expertise genutzt.

"Bares für Rares": Sorgsame Auswahl der Objekte

Die Objekte, die in der Sendung auf dem Verkaufstisch landen, durchlaufen einen steinigen Prozess. Dadurch, dass sich wirklich jeder mit seinem Schatz bewerben kann, bekommt die Produktionsfirma eine Masse an Anfragen: 

Jede Woche gehen zwischen 500 und 1000 Bewerbungen ein. Die Bewerber durchlaufen ein gründliches und umfangreiches Auswahlverfahren, mit dem Ziel, ein aussagekräftiges Bild der Verkäufer und der angebotenen Objekte zu bekommen.

Um eine noch bessere Auswahl am Ende zu treffen, greifen mehrere Kunsthistoriker dem Produktionsteam unter die Arme. 

Mehr über "Bares für Rares":

"Bares für Rares": Ist die Show gescripted?

Bei fast jedem Reality-Format kommt diese Frage auf: Gibt es ein Drehbuch? Darauf hat der Sender eine klare Antwort:

Für die Sendung 'Bares für Rares' gibt es kein Drehbuch. Die Abläufe wie Expertise und Verkauf sind nicht gescripted.

Für das fehlende Drehbuch gibt es einen einfachen Grund und der lautet Authentizität:

Alle handelnden Personen, Verkäufer, Experten und Händler sollen möglichst natürlich agieren.

"Bares für Rares": So läuft der Kaufdeal ab

Viele eingefleischte Fans fragen sich zudem, wie echt der Kaufdeal abläuft, nachdem sich Verkäufer und Händler geeinigt haben. ZDF stellt klar, dass an der Echtheit keine Zweifel bestehen:

Alle Objekte, die in der Sendung geschätzt und verkauft werden, gehören den Kandidaten und werden von diesen mitgebracht.

Wenn es schließlich zum Kauf kommt, entsteht ein Kaufvertrag zwischen dem Händler und bisherigen Besitzer. Die Händler bezahlen am Ende die ausgehandelte Summe aus ihren eigenen Taschen:

Aus dramaturgischen Gründen werden vor der Kamera keine Belege ausgestellt.

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