Begrapscht! Taylor Swift klagt gegen Radiomoderator

Die Sängerin will anderen Frauen Mut machen, sich gegen sexuelle Übergriffe zu wehren

Taylor Swift hat nun Klage gegen den Radiomoderator David Mueller eingereicht. Er soll sie im Jahr 2013 unsittlich berührt haben. Die Sängerin will mit der Klage anderen Frauen Mut machen sich gegen sexuelle Übergriffe zu wehren.

Taylor Swift, 25, hat schon mehrfach bewiesen, dass sie sich nicht alles gefallen lässt – man denke nur an den Brief, den die Sängerin an „Apple“ geschickt hatte, als es um das umstrittene Thema kostenloser Songs ging. Nun beweist sie erneut, dass mit ihr nicht gut Kirschen essen ist und verklagt einen Radiomoderator, der sie begrapscht haben soll.

 

"Rock hochgehoben und sie begrapscht"

Am Mittwoch reichte die „Bad Blood“-Sängerin eine Gegenklage gegen David Mueller ein, einen ehemaligen Radiomoderator. Er soll sie im Jahr 2013 despektierlich während eines „Meet-and-Greets“ angefasst haben.

Taylor Swifts Klage ging eine Anschuldigung Muellers im September voraus, der die Sängerin beschuldigte, seinen Job wegen ihr verloren zu haben. Laut Aussage des Radiomoderators, wurde er gefeuert und konnte bei Swifts Konzert nicht anwesend sein, weil diese behauptet hatte, er hätte die Sängerin begrapscht.

Taylors Klage zufolge wurde Mueller zuvor bereits mehrfach von anderen Sendern vor die Tür gesetzt. In der Klage der Sängerin, die „People“ vorliegt, heißt es:

Das Ziel dieser Gegenklage ist es, zu zeigen, dass es allein Mueller war, der die beschämende und falsche Tat gegenüber Ms. Swift unternommen hat. Die Klage soll als Beispiel für andere Frauen dienen, die ähnliches frevelhaftes und demütigendes Verhalten erleben mussten.

Mueller wird beschuldigt beim besagten „Meet-and-Greet“ der Sängerin „bewusst unter den Rock gegriffen zu haben und einen intimen Körperteil in einer unangebrachten Weise und ohne ihre Erlaubnis berührt zu haben“.

Er hat ihren Rock hochgehoben und sie begrapscht,

heißt es weiter in der Klage.

Taylor will anderen Frauen Mut machen

Nach dem Vorfall war die Sängerin „überrascht, traurig, beleidigt und alarmiert“. Sie informierte umgehend ihre Fotografen, Tour-Manager und das Sicherheitsteam. Swift soll jegliche Geldsummen, die sie infolge der Klage zugesprochen bekommen könnte an Organisationen spenden wollen, die sich für den Schutz von Frauen einsetzen, um sie vor ähnlichen sexuellen Übergriffen zu schützen.