Bill Cosby: Selbstmordkrise - „Ich wurde verleumdet - wie Jesus"

Die Zeit im Gefängnis macht dem einstigen TV-Star zu schaffen

Schauspieler Bill Cosby sitzt seit über einer Woche wegen sexueller Belästigung und Nötigung im Gefängnis. Und dort geht es dem 81-Jährige gar nicht gut.

Bill Cosby: Drei bis zehn Jahre Haft wegen sexuellen Missbrauchs 

Am 25. September wurde das Urteil gefällt: Bill Cosby muss für mindestens drei Jahre ins Gefängnis. Die Geschworenen hatten Cosby im April für schuldig befunden, im Jahr 2004 die damalige Uni-Mitarbeiterin Andrea Constand betäubt und sexuell missbraucht zu haben. Insgesamt werfen ihm knapp 60 Frauen vor, sie genötigt, missbraucht oder gar vergewaltigt zu haben. 

Drei bis zehn Jahre - das ist die Gefängnisstrafe, die Richter Stephen O'Neill gegen den einstigen TV-Star wegen sexuellen Missbrauchs verhängt hat. Es ist im US-Bundesstaat Pennsylvania üblich, das Strafmaß als Zeitfenster festzulegen. Im konkreten Fall bedeutet das: Der 81 Jahre alte Cosby kann nach frühestens drei Jahren eine Freilassung beantragen. Cosby muss zudem eine Geldstrafe von 25.000 Dollar (21.200 Euro) zahlen.

 

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Nach dem Urteil wurde Bill Cosby sofort mit Handschellen abgeführt und ins Gefängnis gefahren. Der Richter entschied: keine Kaution.

 

Bill Cosby im Gefängnis: Selbstmordgefahr

Seit über einer Woche sitzt der frühere Entertainer nun schon im Gefängnis. Und dort geht es dem 81-Jährige nicht gut. Statt in Luxus zu leben, wohnt er nun in einer Einzelzelle. Jetzt wurde er wegen Selbstmordgefahr unter Aufsicht gestellt: 

Sie haben ihm schon die Schuhsenkel und den Gürtel weggenommen und alles, womit er sich hätte aufhängen können,

verrät ein Insider gegenüber „Globe“. Cosby scheine an einer Psychose zu leiden: 

Er denkt, er wurde von den Behörden verfolgt - wie Christus! Es geht nur darum, wie seine unglaublichen Kontributionen für die Menschheit abgelehnt wurden, darum, wie er geopfert wurde.

Und weiter: Er tobt wie ein Verrückter, seitdem er angekommen ist - und behauptet, er sei verleumdet worden. Er denkt, alle wollen ihm was tun. Er ist mit Sicherheit paranoid“.

Kein Promi-Bonus für Bill Cosby im Gefängnis 

Sein erster Anruf aus dem Gefängnis galt Ehefrau Camille, 74, die bei der Urteilsverkündung nicht an seiner Seite war und anschließend in die Familienvilla nach Massachusetts flog. Bei ihr soll er sich darüber beschwert haben, dass er die Treppe heruntergefallen sei, nachdem Wärter ihm seinen Stock weggenommen hatten und dass andere Gefangene ihn mit alten Hot-Dog-Brötchen beworfen hätten.

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