Bill Kaulitz: "War in meinen besten Freund verliebt"

In seiner Autobiografie spricht der Musiker offen wie nie

Über sein Privatleben hält sich Bill Kaulitz, 31, weitgehend bedeckt. Umso überraschender sind nun die neuesten Details, die der Tokio-Hotel-Frontmann im Interview mit "Spiegel" über sein Liebesleben preisgab …

Bill Kaulitz gibt Einblicke in sein Liebesleben

Knapp 16 Jahre ist es her, dass Bill Kaulitz mit seiner Band Tokio Hotel und dem Hit "Durch den Monsun" über Nacht berühmt wurde. Die vierköpfige Band aus Magdeburg schaffte es sofort an die Spitze der Charts, es folgten weitere Nummer-1-Hits sowie etliche Konzerte und TV-Auftritte. Doch die Vier eroberten nicht nur die Charts, sondern auch etliche Frauenherzen.

Während Tom Kaulitz, Gustav Schäfer und Georg Listing mittlerweile aber in festen Händen sind, ist Frontmann Bill Kaulitz nach wie vor Single. Seit Jahren wird über das Liebesleben und die Sexualität des 31-Jährigen spekuliert. Wie es für ihn ist, ständig mit diesen Fragen konfrontiert zu werden, verriet er im Interview mit dem "Spiegel"-Magazin im Rahmen seiner Autobiographie "Career Suicide: Meine ersten dreißig Jahre", die am 1. Februar veröffentlicht wird:

Man denkt, die Gesellschaft ist so weit gekommen, alle sind unglaublich offen, es spielt keine Rolle, wen man liebt, wie man liebt. Aber mir begegnet das ständig,

so die offenen Worte des Sängers.

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"War auf einmal in ihn verliebt"

Doch damit nicht genug, denn weiter verriet Bill Kaulitz, dass er zwar sowohl Erfahrungen mit Frauen habe, sich aber auch schon mal zu Männern hingezogen gefühlt habe:

Ich hatte aufregende Erfahrungen mit Mädchen. Ich habe aber auch mal mit meinem besten Freund und seiner Freundin in einer Dreiecksbeziehung gesteckt, weil ich auf einmal in ihn verliebt war und er in mich.

Ein offenes wie seltenes Statement des 31-Jährigen.

"Ich mutierte zum Mobbing-Opfer"

In seiner Autobiografie ist aber nicht nur seine eigene Sexualität Thema, sondern auch über seine Kindheit enthüllt der 31-Jährige traurige Details. Besonders die Schulzeit sei hart für den Tokio-Hotel-Frontmann gewesen, denn schon damals sei er mit seinen auffälligen und oft femininen Looks aufgefallen - leider nicht immer positiv:

Die Nachricht, dass ich ein Junge war und Tom und ich sogar eineiige Zwillinge, was keiner hier überhaupt verstand, geschweige denn jemals im Leben schon einmal vorher gesehen hatte, verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Die Jungs fingen an zu pöbeln, in den Schulgängen wurde ich beschimpft, mit Zetteln beschmissen, oder mir wurden Beine gestellt. Die Stimmung kippte drastisch schnell. 'Schwuchtel‘, 'Tunte‘, 'Zwitter‘ … Noch bevor ich bis drei zählen konnte, mutierte ich zum Mobbing-Opfer und das war nun wirklich ein Schuh, der mit so gar nicht passte.

Deshalb habe er sich oft nicht einmal auf die Toilette getraut: "Dass ich mich den gesamten Tag nicht auf die Toilette traute, weil mir die Jungs hier am ehesten auflauerten und mich dahin prügeln würden, wo ich hingehöre, in die Mädchentoilette, war die eine Sache – ich habe mir schnell angewöhnt, wenig zu trinken, und meine Blase trainiert, um den acht Stunden langen Tag nicht auf die Toilette zu müssen", so die offenen Worte des Musikers.

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