Bitte, was?!? Harvey Weinstein: Sein Vertrag ERLAUBTE ihm sexuelle Belästigung!

Unglaublich: Sex-Klausel könnte dafür sorgen, dass die Kündigung des Star-Produzenten illegal ist

Wer lacht am Ende? Wie jetzt herauskommt, ERLAUBT eine Sex-Klausel in Harvey Weinsteins Vertrag sexuelle Belästigung.  Über 30 Frauen haben nun gegen Harvey Weinstein (hier mit Nicole Kidman) ihre Stimme erhoben. Der Sex-Skandal zieht weite Kreise. Rose McGowan behauptet, von dem Star-Produzenten vergewaltigt worden zu sein. 

Der Hollywood-Sex-Skandal um Harvey Weinstein, 65, zieht immer weitere Kreise. Von seiner eigenen Firma wurde der 65-Jährige fristlos entlassen. Doch nun kommt Ungeheuerliches raus: Der Arbeitsvertrag mit The Weinstein Company ERLAUBTE dem Star-Produzenten sexuelle Belästigung! 

Rose McGowan: Weinstein hat mich vergewaltigt - und die Bosse haben es gewusst!

Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Schock-Enthüllungen über den Star-Produzenten Harvey Weinstein ans Licht kommen. Inzwischen ermittelt nicht nur das New York Police Department (NYPD) gegen den 65-Jährigen, auch Scotland Yard wurde angesichts der Anschuldigungen auf den Plan gerufen.

Aktuell sorgt der Tweet Rose McGowans für Entzsetzen, in dem sie berichtet, sogar von Weinstein vergewaltigt worden zu sein. Sie wirft außerdem Geschäftsmann Jeff Bezo, dem Chef von Amazon, vor, dass sie ihm und dem Kopf seiner Amazon Studios wieder und wieder von der Vergewaltigung erzählt hätte. Immer hieß es: "Es gibt keine Beweise." Daraufhin McGowan: “Ich bin der Beweis.”

 

Sex-Skandal weitet sich aus: Über 30 mutmaßliche Opfer

Zu den mittlerweile mehr als 30 Opfern Weinsteins gehören unter anderem Ashley Judd, Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie. Doch das ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs: Immer mehr Frauen treten aus dem Schatten, um auf die Schandtaten des 65-Jährigen aufmerksam zu machen. Inzwischen sind es über 30. 

Heidi Klum: Sexuelle Belästigung nicht nur in Hollywood

Etliche Stars gehen auf Distanz zu dem offenbar skrupellosen Sex-Monster und kritisieren die Machenschaften des Hollywood-Moguls scharf. Auch Heidi Klum verurteilt den "Pulp Fiction"-Produzenten - betont aber auch, dass so etwas nicht nur in der Traumfabrik zur Tagesordnung gehöre. Krass!

 

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Wir sollten nicht so naiv sein zu denken, dass solch ein Verhalten nur in Hollywood passiert,

enthüllt Heidi dem "People"-Magazin - und lässt damit durchblicken, dass sie selbst Belästigung am Arbeitsplatz erleben musste. Die "Germanys Next Topmodel"-Jurorin gibt zu, dass sie sich im Laufe ihrer Karriere schlecht behandelt und belästigt gefühlt habe und dass jede Frau auf der ganzen Welt irgendwann mal von einem Mann misshandelt worden sei: "Dies hier ist nur ein Beispiel von so vielen Fällen auf der ganzen Welt, in denen Männer Frauen misshandeln. Ich glaube, es ist schwer, eine Frau zu finden, die sich noch nicht durch einen Mann aufgrund seiner Macht, Position oder physischer Statur belästigt gefühlt hat."

 

 

Weinsteins Firma hatte Heidis Klums amerikanische TV-Show "Project Runway" seit 2012 co-produziert, wurde angesichts der Vorkommnisse aber nun gekündigt. Stattdessen wird nun Weinsteins Ex-Frau Georgina Chapman als Gastjurorin in der Show erscheinen.

Irre Sex-Klausel im Vertrag: Eine Kündigung musste Weinstein nie befürchten

Ein weiteres brandneues Detail sorgt derzeit in den USA für einen Aufschrei: "TMZ" enthüllt aktuell, dass der Arbeitsvertrag Weinsteins diesem sexuelle Belästigung ERLAUBT. Bitte was?  

 

 

Dem Promi-Portal liegen Schriftstücke von 2015 zwischen dem Produzenten und seiner Firma The Weinstein Company (TWC) vor, die belegen, dass der Vertrag Weinsteins eine Sex-Klausel enthielt! 

Der Vertrag besagt, dass er vertraglich NICHT gefeuert werden kann, wenn er jemanden „unsittlich“ behandelt und gegen den Ehrenkodex des Unternehmens verstoße. Selbst dann nicht, wenn er wiederholt wegen sexueller Belästigung verklagt werden sollte. Er müsse lediglich der Firma eine erhebliche Summe Geld zahlen - als Ausgleich dafür, dass das das Firmen-Image leiden könnte.

Sie werden dem Unternehmen eine vereinbarte Vertragsstrafe von 250.000 Dollar für das erste Vergehen zahlen, 500.000 Dollar für das zweite, 750.000 Dollar für das dritte – und eine Million Dollar für jedes weitere Vergehen,

zitiert "TMZ" die ungeheuerliche Klausel, die verhinderte, dass Weinstein in all den Jahren nie gekündigt wurde. Es gibt nur drei Gründe, aus denen Weinstein hätte gefeuert werden dürfen: Wenn er wegen eines Verbrechens angeklagt oder verurteilt würde. Das ist hier nicht der Fall. Oder wenn Betrug vorliegt, was ebenfalls derzeit nicht vorliegt. Und selbst wenn die Firma ihm Betrug vorwerfen würde, hätte der Hollywood-Produzent sowohl das Recht auf eine Vermittlung durch einen Anwalt als auch zu klagen. 

Unglaublich: Ist die Kündigung Weinsteins ILLEGAL?

Bittere und unfassbare Folge der Enthüllungen: Die Kündigung durch die Weinstein Company könnte also sogar illegal sein! Erst Anfang der Woche hatte Bob Weinstein seinen Bruder aus dem gemeinsamen Unternehmen geworfen. Die Firma beteuerte anschließend, sie habe nichts von den Vorfällen gewusst. Der jetzt ans Licht gekommene Vertrag - zusammen mit McGowans Statement - legt etwas ganz anderes nahe.

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