Cardi B: Ihre kriminelle Vergangenheit

„Ich tat was ich tat, um zu überleben“

Dass Cardi B, 26, kein liebes Mädchen von neben an ist, ist nichts Neues mehr. Nun wird der Rapperin ein altes Instagram-Video zum Verhängnis. Darin spricht sie davon, Männer mit Drogen betäubt und ausgeraubt zu haben.

Hat Cardi B Männer ausgeraubt?

Vor wenigen Tagen tauchte ein altes Instagram-Live-Video der US-Rapperin auf, in dem sie nicht nur zugibt, in früheren Jahren als Stripperin aktiv gewesen zu sein. Auch habe sie Männer gezielt unter Drogen gesetzt, um sie später auf dem Hotelzimmer auszurauben. Laut der Künstlerin soll das umstrittene Live-Video bereits drei Jahre alt sein.

Einige Social-Media-Nutzer kritisieren das Verhalten der heute 26-Jährigen und vergleichen ihre Taten mit denen von R. Kelly. Es wurde sogar der Hashtag #survivingcardib ins Leben gerufen, in Anlehnung an die Dokumentation "Surviving R. Kelly". Nun versucht sich die US-Rapperin bei Instagram zu erklären.

Cardi B in Erklärungsnot: „Ich habe eine Vergangenheit, die ich nicht ändern kann“

In einem ausführlichen Instagram-Post bezog Cardi B erstmals zu den Vorwürfen Stellung. Darin heißt es: „Ich bin ein Teil einer Hip-Hop-Kultur, in der man darüber reden kann, woher man kommt, und auch über die falschen Dinge spricht, die man tun musste, um dorthin zu gelangen, wo man ist“.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

All I can do now is be a better me for myself my family and my future.

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Ihr Leben sei nicht immer "perfekt" gewesen, das wisse sie selbst. Andere Rapper würden ihre Gewalttaten glorifizieren, dies habe sie selbst nie getan, schreibt die US-Amerikanerin weiter. 

Ich hatte sehr begrenzte Möglichkeiten. Also habe ich getan, was getan werden musste, um zu überleben.

Stolz auf ihre damaligen Aktionen sei Belcalis Marlenis Almanzar, wie sie mit bürgerlichen Namen heißt, nicht. Die Männer, über die sie in dem Video gesprochen habe, seien keine Kunden sondern Dates gewesen.

 

 

Anders als einige andere Rapper, die laut Cardi B ihre Missetaten musikalisch verherrlichen oder gar lobpreisen, wolle sie ihre Vergangenheit nicht zum Thema ihrer Songs machen. Die 26-Jährige fühle sich verantwortlich dafür, solche Dinge nicht schönzureden. Stattdessen sei sie froh, dass sie sich aus ihrer früheren Lage erheben konnte und nun ein besseres Leben führen kann.

 

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