Charlie Sheen wehrt sich gegen Vergewaltigungsvorwürfe

Der „Two and a Half Men“-Star verklagt eine Zeitung

Charlie Sheen, 52, gehört zu den Prominenten, denen nach den Fällen Harvey Weinstein und Kevin Spacey sexuelle Belästigung oder Vergewaltigung vorgeworfen wurde. Doch dagegen wehrt sich der „Two and a Half Men“-Star nun gerichtlich.

Klage wegen Verleumdung

Charlie Sheen verklagt den „National Enquirer“, ein amerikanisches Boulevardblatt, wegen Verleumdung. Das Magazin hatte Anfang November behauptet, dass der Schauspieler vor mehr als 30 Jahren den 13-Jährigen Corey Haim vergewaltigt haben soll. Charlie war damals 19 Jahre alt. Er soll während der Dreharbeiten zu dem Film „Lucas“ Marihuana mit dem Kinderschauspieler geraucht, und ihn anschließend vergewaltigt haben. Das habe zu der Drogensucht Coreys geführt, und damit verbunden zu seinem frühen Tod mit 38. Der 52-Jährige widersprach dem Artikel umgehend öffentlich. Nun leitet er auch rechtliche Schritte ein.

Corey Haims Mutter verteidigt Charlie Sheen

Wie „TMZ“ berichtet, verklagt der Hollywood-Star aber nicht nur die Zeitung, sondern auch den Chefredakteur Dylan Howard. Der habe vor, seine Karriere zu zerstören, da er sauer darüber sei, nicht als Erster über Sheens HIV-Erkrankung berichten zu dürfen. Außerdem verklagt er auch den Schauspieler Dominick Brascia, der in dem „National Enquirer“ zitiert wird. Er hatte dort gesagt, dass Corey Haim ihm von der Vergewaltigung erzählt hätte.

Für Charlie Sheen spricht, dass die Mutter von Haim in einem Interview zwar bestätigt hatte, dass ihr Sohn als Kind missbraucht worden sei, dass Charlie Sheen jedoch nicht der Täter gewesen sei.

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