Chester Bennington: Zerbrochen an Depressionen und Trauer

Der "Linkin Park"-Sänger musste viel durchmachen

Chester Bennington, ✝41, wurde gestern leblos aufgefunden. Der "Linkin Park"-Sänger hatte sich das Leben genommen, zu den schockierenden Umständen wird nach und nach immer mehr bekannt. Trauer und Depression waren zu viel für den sechsfachen Vater...

Nachdem es sich erst um ein schockierendes Gerücht handelte, bestätigte ein Gerichtsmediziner schließlich den Tod von Chester Bennington. Die genauen Todesumstände wollte dieser nicht nennen. Das Portal "TMZ" berichtet unterdessen, dass sich der Sänger in seinem Haus in Los Angeles erhängt hatte. Gefunden wurde er von der Haushälterin, der Sänger sei zwischen Mittwochnacht und Donnerstagfrüh verstorben. Erst am Mittwoch vorher kehrte Chester Bennington aus Arizona zurück, dort verbrachte er einige Tage bei seiner Ehefrau und den Kindern. 

Depressionen & Trauer waren zu viel

Das Leben des "Linkin Park"-Sängers begann schon mehr als schwer, denn als Kind wurde er missbraucht. Chester entwickelte deswegen früh Depressionen. Hinzu kommt der Tod seines besten Freundes Chris Cornell vor drei Monaten. Besonders dramatisch: Am 20. Juli wäre der Geburtstag von Chris gewesen, an diesem Tag nahm sich Chester Bennington das Leben. In einem Trauerbrief schrieb er zuvor: "Ich kann mir keine Welt ohne dich vorstellen und bete, dass du in deinem nächsten Leben Frieden findest."

Chester Bennington: Er hatte noch Pläne

Nur wenige Stunden nach seinem Tod sollte er mit seinen Band-Kollegen ein Fotoshooting absolvieren, einer seiner Bandkollegen wollte ihn  laut "TMZ" abholen, vor Ort traf er jedoch schon die Polizei an. Die Band plante außerdem nächste Woche den Beginn einer Tour. Erst im Mai hatte die Band das Album "One More Light" veröffentlicht. Chester Bennington hinterlässt nicht nur seine Ehefrau, sondern auch seine sechs Kinder Jamie, Isaiah, Draven, Tyler Lee, Lily und Lila.

Depressiv? Hier bekommen Sie umgehend Hilfe

Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.