Daniel Küblböck: So schlimm war seine Kindheit wirklich

Der DSDS-Star sprang am 9. September von einem Kreuzfahrtschiff

Daniel Küblböck ist tot. Davon gehen Experten mittlerweile zu 100 Prozent aus. Der Sänger hätte nicht länger als einen Tag in dem bitterkalten Wasser überleben können. Bis heute fehlt von Daniel jede Spur – der DSDS-Star soll jetzt für tot erklärt werden. Noch immer fragen sich seine Angehörigen, warum Daniel seinem Leben offenbar ein Ende setzen wollte. Daniels Probleme fingen schon früh in seiner Kindheit an.

Daniel Küblböck: Was trieb den DSDS-Star in den Selbstmord?

Daniel Küblböck war für die meisten Menschen wohl nur ein kurioser Paradiesvogel. Ein junger Mann, der versuchte, anderen mithilfe seiner Musik ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Doch es scheint, als habe kaum jemand "den wahren Daniel Kübelböck" gekannt. Der Sänger wollte den Mann, mit der gebrochenen Seele verbergen und fasste einen drastischen Entschluss; seinem Leben ein Ende zu setzen. Die Frage nach dem "Warum?" bleibt. Daniels Probleme fingen offenbar schon in seiner Kindheit an.

 

Die Kindheit von Daniel Küblböck: Alkoholprobleme und Gewalt

Im August 1985 wurde der Sänger geboren. "Er war ein super liebes Kind und ein Sonnenschein", erzählte Vater Günther Küblböck im Interview mit "Bild". Daniel sei ein Mensch gewesen, der stets eine positive Ausstrahlung auf andere gehabt habe. In jungen Jahren trennten sich die Eltern. Daniel zog mit seiner Mutter Bianca und den beiden Geschwistern auf einen Hof. Daniels Bezugspersonen hätten in seiner Kindheit ständig gewechselt. Insgesamt soll der Künstler sieben Stiefväter gehabt haben! Einer davon packte im Interview aus, Küblböcks Ersatzpapas hätten zu viel getrunken.

Und die Umzieherei war auch nicht immer einfach für ihn.

Hat Daniel schon früh gelernt, seine wahren Gefühle zu verbergen? Möglich. "Daniel ist immer lustig gewesen. Wenn ein Geburtstag gewesen ist, hat er alle unterhalten", beschreibt ein Weggefährte den DSDS-Star in jungen Jahren.

 

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Der Entertainer soll außerdem früh mit Gewalt in Kontakt gekommen sein.

Also wenn irgendwas gewesen ist, hat es schon auf den Arsch gegeben.

Daniels Mutter hat sich dazu nicht geäußert. Glaubt man den Augenzeugen, die mit der "Bild"-Zeitung gesprochen haben, habe sich der Vater von Daniel erst wieder regelmäßig gemeldet, nachdem sein Sohn berühmt geworden war. "Da war er plötzlich stolz auf den Jungen."

 

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Hat Daniels Mutter den sensiblen Jungen zerstört?

"Er wollte einfach nur geliebt werden", soll Daniel Drag-Queen Olivia Jones im Vertrauen erzählt haben. Die beiden sollen eine enge Freundschaft gehabt haben. Sie war seine starke Schulter. Daniel berichtete ihr von den fragwürdigen Erziehungsmethoden seiner Mutter Bianca:

Er hatte eine Mutter, die ihm gesagt hat, dass er nichts ist und, dass aus ihm nichts wird und das hinterlässt Kratzer auf so einer jungen Seele.

Daniel habe kein großes Selbstbewusstsein gehabt. Die Unsicherheit und das Gefühl, nicht geliebt zu werden, manifestierte sich als kleines Kind in seiner Seele und begleitete ihn sein ganzes Leben. Außerdem starb Daniels Bruder in jungen Jahren, zu seiner Schwester hatte der Sänger kaum Kontakt. Auch sein Vater habe Daniel nie zu 100 Prozent unterstützt. Günther Küblböck stellt die Beziehung zu seinem Sohn heute ganz anders da. Die Wahrheit kennt wohl nur Daniel Küblböck selbst ...

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