Daniel Küblböck: Überwachungs-Video seiner letzten Nacht aufgetaucht!

Seit dem 9. September fehlt von dem Sänger jede Spur

Der kanadischen Polizei soll ein Video vorliegen, das die letzten Minuten von Daniel Küblböck, 33, an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Aidaluna“ zeigt. Darauf soll zu sehen sein, wie der Sänger über Bord springt. 

Daniel Küblböck gilt weiterhin als vermisst 

Eine Woche ist es her, dass der frühere DSDS-Star Daniel Küblböck vor der kanadischen Küste vom Kreuzfahrtschiff „Aidaluna“ verschwand. Nach Angaben der Reederei „Aida Cruises“ soll Küblböck am frühen Sonntagmorgen vor der Küste von Neufundland von Bord des Schiffes gesprungen sein. Suizidabsicht gilt als wahrscheinlich. Eine großangelegte Suchaktion der kanadischen Küstenwache blieb erfolglos. Laut der Küstenwache gibt es keine Hoffnung mehr, den Sänger lebend zu finden.

Was zeigt das letzte Video von Daniel Küblböck?

Wie „Bild am Sonntag“ berichtet, sollen der kanadischen Polizei Videoaufnahmen vorliegen, die Daniel Küblböck kurz vor seinem Verschwinden zeigen - und dieses auch bestätigen. 

Die Beamten haben demnach einen Film beschlagnahmt, der vom Video-Überwachungssystem des Kreuzfahrtschiffes aufgezeichnet wurde. Darauf soll zu sehen sein, wie der Sänger über die Reling klettert und sich ins Meer stürzt,

heißt es dort. Nach Informationen der Zeitung möchte auch Daniels Vater Günter Küblböck die Aufzeichnungen der Überwachungskamera sehen. Dagegen sollen sich die kanadischen Behörden derzeit aber sperren. Sie wollen die Aufnahmen wegen laufender Ermittlungen offenbar nicht freigeben. 

Wir kooperieren in vollem Umfang mit den kanadischen Behörden,

erklärt ein Sprecher der Reederei.

 

 

Vater wollte Daniel Küblböck von der Kreuzfahrt abhalten

Wie Küblböcks Vater auf der Webseite seines Sohnes mitteilte, soll sein Sohn nicht an Depressionen gelitten haben - allerdings habe sein Umfeld zuletzt eine beunruhigende Wesensveränderung wahrgenommen: 

Daniel war nicht depressiv, aber er hatte seit Kurzem psychische Probleme, die man wohl am besten als eine Art Psychose beschreiben kann.

Wie Günter Küblböck mitteilte, habe er schon im Vorfeld der Aida-Kreuzfahrt, an der sein Sohn teilnahm, Bedenken gehabt: „Wir haben uns durch seine plötzliche Wesensveränderung, die sich in den letzten Wochen in vielen Facetten gezeigt hat, große Sorgen gemacht und so habe ich alles daran gesetzt, diese Reise zu verhindern“.

Daniel mit Vater Günther im Jahr 2004. / ©dpa 

Allerdings sei Günter Küblböck auf die Gesetzeslage aufmerksam gemacht worden, nach der es keine Möglichkeit gebe, die Reise auf dem Schiff zu verwehren. Er habe daher schon im Vorfeld die Verantwortlichen des Schiffes darum gebeten, ein besonderes Auge auf Daniel zu haben. 

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