Daniel Küblböck: Wird er jetzt für tot erklärt?

Seit zwei Jahren gilt der Sänger als verschollen

02.10.2020 09:57 Uhr

Am 9. September 2018 verschwand Daniel Küblböck, 35, während einer Kreuzfahrt spurlos. Wird er jetzt für tot erklärt?

Daniel Küblböck: Seit zwei Jahren verschollen

Das Schicksal von Daniel Küblböck bewegt seine Fans, vor allem aber seine Familie bis heute: Zwei Jahre ist es her, dass der einstige DSDS-Paradiesvogel vom Kreuzfahrtschiff AIDAluna verschwand. Überwachungsvideos sollen zeigen, dass der Musiker vor der Küste von Neufundland ins Meer gesprungen ist. Seither gilt Daniel als verschollen und soll laut am 30. September für tot erklärt werden.

Das Leben seiner Familie dreht sich weiter um sein Verschwinden

Eine Tatsache, die seine Fans offenbar nicht wahrhaben wollen: Noch vor Kurzem wollen sie mysteriöse Vorgänge auf dem Instagram-Profil von Daniel bemerkt haben. Angeblich seien Bilder und Kommentare gelöscht worden. Laut eines Statements auf der offiziellen Website des Verschollenen habe nur Daniel Küblböck selbst Zugang zu seinem Account ...

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"Bis heute gibt es Fragezeichen"

Doch nicht nur die Follower, sondern auch sein Vater Günther Küblböck kann und will die Hoffnung offenbar nicht aufgeben, wie er RTL offenbart habe:

Im Grunde genommen dreht sich alles im Leben von Günther Küblböck und der Familie und den Geschwistern nach wie vor um Daniel, um den Verlust. Das ist ja nicht einfach ein Unfall gewesen, wo die Dinge klar wären, bis heute gibt es Fragezeichen,

berichtet RTL-Reporter Andreas Becker, der der Familie seit Jahren sehr nahe stehen soll, über die aktuelle Lage in Daniels Familie.

Günther Küblböck weigerte sich, das Überwachsungsvideo anzusehen

Bis heute glauben Daniel Küblböcks Angehörigen an ein Wiedersehen. Dass er für tot erklärt werden soll, wollen sie offenbar nicht wahrhaben:

Es ist nicht so, dass es eine feststehende Tatsache wäre, dass Daniel tot ist. Und auf der einen Seite sehnt man sich nach Ruhe und auf der anderen Seite hofft man irgendwie. Könnte es so sein, dass er doch noch da ist? Dass er doch noch lebt? Dass er sich irgendwo verborgen hält? Vielleicht irgendwann, eines Tages, wieder auftaucht?,

berichtet der Journalist weiter.

Bis heute habe sich Günther Küblböck die Videos, die zeigen sollen, wie sein Sohn von Bord gegangen ist, nicht angesehen: "Günther Küblböck hat mir verraten, dass er sich das nächtliche Überwachungsvideo der AIDA nicht ein einziges Mal angeschaut hat. Er hat es sich beschreiben lassen, aber er selber hat sich bis heute geweigert, dieses Video anzuschauen", so Andreas Becker.

 

 

Frist abgelaufen: Wird Daniel jetzt für tot erklärt?

Ursprünglich teilte das Amtsgericht Passau mit, dass Daniel sich bis zum 25. September hätte melden müssen, doch eine Panne sorgte dafür, dass der Sänger fünft Tage länger Zeit gehabt hätte, um nicht für tot erklärt zu werden:

Wegen eines redaktionellen Versehens wurde das Aufgebot im Todeserklärungsverfahren von Daniel Kaiser-Küblböck auf Veranlassung des Amtsgerichts Passau am 19.08.2020 neu bekannt gemacht. Die entsprechende Aufforderungsfrist währt nun bis 30.09.2020, nicht bis 25.09.2020,

so die Verantwortlichen in einem Statement. Die Frist ist nun abgelaufen und für die Fans, Freunde und Familie von Daniel Küblböck bleibt die quälende Frage, ob der Sänger jetzt für tot erklärt wird …

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