Das war's: Daniel Craig macht Schluss mit "James Bond"

Der britische Schauspieler ist mit 007 "durch"

In wenigen Wochen läuft der 24. Teil von "James Bond" weltweit in den Kinos an. Noch immer hat der Geheimagent, der seit einem Jahrzehnt von Daniel Craig, 47, gespielt wird, Millionen Fans. Doch nun offenbahrte der Schauspieler, dass er mit seiner Paraderolle Schluss macht. Daniel hat einfach keinen Bock mehr auf Bond. Schade!

Seit 2005 007

Es gibt wohl kaum einen Schauspieler, der insgeheim nicht mal gern "James Bond" spielen würde. Immerhin gibt es in den Filmen mächtig viel Action, die schönsten Frauen werden dem Agenten zur Seite gestellt und die Kinokassen klingeln. Dieser Traum wird seit zehn Jahren von Daniel Craig gelebt.

Doch ausgerechnet der Brite macht jetzt tatsächlich erst einmal Schluss mit 007. Auch wenn er im aktuellen Teil "Spectre" noch einmal alles gibt und gegen seinen Erzfeind, gespielt von Christoph Waltz, 58, die ausgeklügelsten Ideen (und Waffen) einsetzt, hat Daniel genug vom Bond-Image.

Im Interview mit dem englischen Magazin "Time Out" wird Craig besonders deutlich. Der 47-Jährige macht klar, dass die Fans auf ihn verzichten müssen. Auch wenn das vor wenigen Wochen noch anders klang ... Auf die Frage, ob er sich auch in Zukunft als James Bond sehe, antwortet er:

Nicht im Moment. Überhaupt nicht. Das ist in Ordnung. Ich bin momentan darüber hinweg. Wir sind durch. Alles, was ich will, ist weiterziehen. Im Moment sind wir [Bond und ich] durch. Ich stehe mit niemandem in Verhandlungen über irgendetwas. 

Lieber tot, als Bond

Daniel wird sogar noch drastischer. Er würde sich lieber mit einem Glas die Pulsadern aufschneiden, statt James Bond weiter zu spielen. Wenn dann geschehe das nur noch des Geldes wegen. Na, besonders viel Leidenschaft für die Rolle, die ihn endgültig in den Hollywood-Olymp katapultierte, scheint nicht mehr übrig zu sein.

Ob es Streit mit der Produktionsfirma gab? Auch das Interesse an dem nächsten 007-Star ist ziemlich gering:

Alles was mich interessiert, ist, dass wir die Dinge gut hinterlassen haben.