Demi Lovato: Heftige Kritik an Taylor Swifts Viertelmillion-Spende für Kesha

"Lasst uns lieber einen Dialog über Frauen führen, anstatt sie mit Geld zu bewerfen"

Sängerin Demi Lovato lieferte sich in den Sozialen Netzwerken eine Diskussion über Taylor Swifts Spende an Kesha. Die Sängerin spendete 250.000 Dollar an Sängerin Kesha ... ... denn diese ist aufgrund hoher Gerichtskosten pleite. Kesha tverlor vor wenigen Tagen den Prozess gegen ihren Manager (nicht im Bild), der sie sexuell missbraucht haben soll. Das Urteil löste nicht nur bei den Fans, sondern auch bei ihren Kolleginnen eine Welle der Empörung aus.

Seit 2014 kämpft Sängerin Kesha, 28, nun schon für die Auflösung ihres Plattenvertrags mit Sony Music, da ihr Produzent Lukasz Gottwalk, 42, alias Dr. Luke sie mehrfach sexuell missbraucht haben soll. Vergangenen Freitag (19. Februar 2016) folgte der große Schock: Die beantragte einstweilige Verfügung der Musikerin wurde abgelehnt. Ein herber Rückschlag für die "Tik Tok"-Sängerin, denn der Prozess kostete sie nicht nur viel Kraft, sondern auch eine Menge Geld. Geld, welches die Sängerin aufgrund ihrer stillgelegten Karriere derzeit nicht hat. Grammy-Gewinnern Taylor Swift, 26, kam ihrer Kollegin zu Hilfe und spendete dieser eine Summe von umgerechnet 230.000 Euro. Eine Geste, die Sängerin Demi Lovato, 23, offenbar überhaupt nicht zu gefallen scheint.

Missbrauchsvorwürfe

Schon vor zwei Jahren hatte Kesha ihren Manager Dr. Luke angezeigt, weil er sie über zehn Jahre lang sexuell, physisch und psychisch missbraucht haben soll. Der 42-Jährige weist alle Vorwürfe von sich und auch die zuständige Richterin Shirley Kornreich scheint dem Manager Recht zu geben: Vor wenigen Tagen lehnte sie Keshas Antrag einer einstweiligen Verfügung ab, da die Missbrauchsvorwürfe nicht ausreichend durch medizinische Atteste belegt werden konnten. Ein herber Rückschlag für die 28-Jährige, die bei der Urteilsverkündung sogar in Tränen ausgebrochen sein soll.

Starke Kritik an Taylor Swift

Ein Urteil, welches bei Fans, aber auch bei Kolleginnen für eine Welle der Empörung sorgte: Lady Gaga, Ariana Grande, Kelly Clarkson und Co. zeigten ihre Solidarität, indem sie ihrem Unmut via Twitter mit dem Hashtag "#FreeKesha" Luft machten. "Bad Blood"-Sängerin Taylor Swift ging sogar noch einen Schritt weiter und spendete Kesha eine Viertelmillion Dollar. Eine großzügige Geste - sollte man zumindest meinen, denn Kollegin Demi Lovato scheint das offenbar anders zu sehen. Via Twitter holte sie zum Schlag gegen die Grammy-Gewinnerin aus:

 

 

Bring den Fall vor den amerikanischen Kongress, gib mal deine Meinung zu irgendetwas ab und dann werde ich beeindruckt sein.

Ein eindeutiger Seitenhieb gegen Taylor. Demi ging sogar noch einen Schritt weiter. Bei Instagram lieferte sie sich eine herbe Diskussion mit den Taylor-Fans und schrieb:

Wieso dränge ich mich damit jetzt in den Vordergrund? Wenigstens spreche ich über das Thema. Nicht jeder hat 250.000 Dollar, die er einfach an Leute weitergeben kann. Ich hätte sie gerne, aber das Geld wächst nicht auf Bäumen und ich habe nicht so viel verdient wie sie. Aber zumindest spreche ich öffentlich über Sachen, die unangenehm sind, und versuche nicht 24 Stunden am Tag politisch korrekt zu sein. Lasst uns doch einen Dialog führen über Frauen, die vergewaltigt wurden, anstatt sie einfach mit Geld zu bewerfen.

Späte Reue

Mittlerweile ruderte die 23-Jährige aber wieder einen Schritt zurück und entschuldigte sich:

Ich neige dazu, mich schnell über etwas aufzuregen. Und obwohl ich das Herz am rechten Fleck trage, nimmt meine Leidenschaft Überhand und bringt mich dazu, Dinge zu sagen, die ich am besten nicht gesagt hätte. (...) Wir müssen weiterhin über die Opfer von Missbrauch und Vergewaltigungen sprechen, die sich nicht trauen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Meine Mission ist, dass Frauen sich zusammenfinden, um etwas zu ändern (…),

so Demi.

Taylor Swift äußerte sich bislang nicht zu Demis Social-Media-Attacke und so, wie wir unsere zurückhaltende Taylor kennen, werden wir darauf wohl vergeblich warten.

Seht hier ein Video zum Thema:

 

 

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