Desirée Nick: Kommentar über Daniel Küblbock sorgt für Fassungslosigkeit

TV-Eklat in Talkshow macht Fans und Zuschauer sprachlos

Desirée Nick, 62, ist für ihre zynischen Worte bekannt. Doch was die Kabarettistin nun in einer Talkshow über den vermissten Daniel Küblböck, 33, vom Stapel ließ, ging für viele Fans und Zuschauer zu weit.

Daniel Küblböck gilt weiterhin als vermisst 

Sie muss einfach überall ihren Senf dazu geben. Daniel Küblböck stürzte vor einem Monat ins eiskalte Meer. Der DSDS-Star gilt seitdem als vermisst. Der Sänger sprang vermutlich vom fünften Deck des Kreuzfahrtsschiffs „AIDAluna“ auf dem Weg nach New York. Die tagelangen Suchaktionen blieben erfolglos.

Nach Abschluss der Ermittlungen sagte Sprecherin Glenda Power gegenüber „Bunte“:

Ich kann nur sagen, dass die Ermittlungen ergeben haben, dass dieser Vorfall nicht krimineller Natur war.

Das kann sowohl für einen Unfall als auch für seinen Suizid gelten. Endgültige Antworten werden wohl weder Daniel Küblböcks Familie noch seine Fans jemals erhalten.

Desirée Nick: TV-Eklat in Talkshow

Für die Familie des Vermissten müssen die Worte der 62-Jährigen, die sie in der WDR-Talkshow „Kölner Treff" vom Stapel ließ, wie ein Stich mitten ins Herz gewesen sein. Viel schlimmer noch: Desirée Nick macht abfällige Bemerkungen über den vermissten Entertainer, um gleichzeitig ihr neues Buch „Nein ist das neue Ja" zu bewerben. 

Sie hielt zunächst einen langen Monolog darüber, wie wichtig es sei, auch mal Nein sagen zu können: „Die Gesellschaft leidet unter Stress, Burnout, Depressionen. Unsere Gesellschaft wird immer kälter. Reaktionen werden immer radikaler. Und trotz großer Freiheit wird die Gesellschaft immer intoleranter“, so Nick. Die ehemalige Dschungelcamp-Teilnehmerin redete sich regelrecht in Rage, bis Moderatorin Bettina Böttinger sie schließlich in ihrem Redefluss stoppte und auch die anderen Studiogäste mit einbeziehen wollte. Unter ihnen war auch „PUR“-Sänger Hartmut Engler, 56. Doch Nick mischte sich immer wieder ein, um auf ihr Buch hinzuweisen. 

 

 

Als der Musiker Hartmut Engler davon berichtete, wie wichtig es für ihn gewesen sei, sich eine Auszeit zu nehmen, begann Nick schließlich auch den „PUR“-Frontmann zu analysieren. 

Er hat Nein zur Depression gesagt. Er hat einen neuen Weg für sich gefunden und gesagt: 'Ich suche in mir nach Kräften um Nein zu dem sagen zu können, was mich vielleicht in einen Abgrund führt.'

Und dann streute sie den wenig einfühlsamen Seitenhieb gegen Daniel Küblböck ein:

Andere springen stattdessen vom Schiff.

Zuschauer sind fassungslos 

Die anderen Gäste zeigten sich irritiert von Nicks Anspielung auf den vermissten Küblböck. Moderatorin Böttinger versuchte die Situation zu entschärfen: „Wir können nicht beurteilen, was die eigentlichen Gründe gewesen sind, weil er darüber keine Auskunft gegeben hat“.

 Ob sich Désirée Nick damit einen Gefallen getan hat und ihr Buch sich nach der geschmacklosen Äußerung besser verkauft, wird sich zeigen. 

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