Désirée Nick: Mega-Diss gegen Heidi Klum!

Die 62-Jährige fordert ein TV-Verbot für die Model-Mama

Dass Heidi Klum, 46, die erste Drag-Show im deutschen TV moderieren wird, löste bereite eine Welle der Empörung aus. Nun spricht sich auch Kollegin Désirée Nick öffentlich gegen das Model aus …

Online-Petition gegen Heidi Klum

Im US-Fernsehen und bei Netflix ist "RuPaul's Drag Race" bereits ein Mega-Hit in der queeren Szene, nun soll ein ähnliches Format auch die deutschen TV-Bildschirme erobern. Am Mittwoch, 26. Juni, kündigte ProSieben an, dass die Reality-Show "Queen of Drags" bereits im Winter ausgestrahlt werden soll und Heidi Klum mit Bill Kaulitz und Conchita Wurst die Moderation übernehmen wird.

 

 

Doch die Wahl der Jury sorgt in der Community nicht wirklich für Freudensprünge - ganz im Gegenteil! Zwei bekannte Gesichter der Berliner Queer-Szene, Ryan Stecken und Margot Schlönzke, haben eine Online-Petition mit dem Namen "Kein Foto für Heidi" ins Leben gerufen, welche mittlerweile schon knapp 20.000 Unterschriften (Stand: 1. Juli, 7:50 Uhr) verzeichnet. Darin heißt es unter anderem:

Wir sehen es als problematisch an, dass eine heteronormative weiße Frau, die bisher keinerlei nennenswerte sichtbare Verbindung zur Drag-Community hatte und bisher auch nicht das Leben einer Drag gelebt hat, nun der deutschen Version der wahrscheinlich erfolgreichsten queeren Sendereihe vorsitzen soll und damit Geld verdienen wird. Dies geht unserer Ansicht nach über eine 'kulturelle Aneignung' hinaus, wir sehen dies als kulturellen Missbrauch!

 

 

"ProSieben sollte die Besetzung der Jury ändern"

Nun meldet sich auch Désirée Nick zu Wort, die von Heidis Gegnern als eine der besseren Alternativen für die Moderation des Drag-Formats genannt wurde. Gegenüber "Bild" erklärt sie:

Heidi Klum hat TV-Verbot verdient – schon lange! Sie hat das Hirn junger Mädchen mit ihrer Humorlosigkeit schon mit 'GNTM' vergiftet. Sie ist uninspiriert, es wird nur nachgeäfft, kein Esprit, kein Humor, kein Hirn, kein Witz. Sie ist weder Dame noch Lady, sondern einfach nur ein ausgemustertes Katalog-Modell.

Nach Meinung der Entertainerin habe die 46-Jährige keinerlei Verbindung zur queeren Szene und sei aus diesem Grund als Moderatorin von "Queen of Drags" eine Fehlbesetzung: "Eine Heidi Klum hat vom täglichen Kampf um die eigene Daseinsberechtigung null Ahnung. Was will die in einer Jury und zu einer Drag sagen oder an ihr beurteilen? Vielmehr ist es doch so, dass fast jede Drag mehr Kompetenzen mitbringt als sie. (…) ProSieben sollte die Besetzung der Jury ändern."

 

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Olivia Jones ergreift Partei für die Model-Mama

Doch Heidi Klum erntet nicht nur Gegenwind. Unter anderem hat sich Olivia Jones in einem langen Brief auf ihrer eigenen Website für die Vierfach-Mutter ausgesprochen:

Den Durchbruch hat am Ende Heidi Klum gebracht, in dem sie bei 'Germany's Next Topmodel' den Mut hatte, Drag Queens eine große Plattform zu geben und indem sie sich danach für ein eigenes Drag-Queen-Format stark gemacht hat.

 

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