Deutsches "Jacko-Opfer": 2017 wurde Michael Jacobshagen als Lügner entlarvt!

Der Münchner handelte über Jahre mit Michael-Jackson-Fälschungen

Was ist dran an den Aussagen des deutschen Michael Jacobshagen, 35, der behauptet, 1998 im Alter von 14 Jahren von Michael Jackson (†50) missbraucht worden zu sein? Es wäre nicht das erste Mal, dass der Münchner versucht mit dem Namen des verstorbenen King of Pop Geld zu machen …

Michael Jacobshagen: "Er hat sich an mich gepresst und meinen Nacken geküsst"

Nach Wade Robson, 36, und James Safechuck, 40, erhebt nun auch ein vermeintliches Opfer aus Deutschland schwere Vorwürfe gegen Michael Jackson. Die Musiklegende soll Michael Jacobshagen im Alter von 14 Jahren in einer 140-Quadratmeter-Suite im "Hotel Bayerischer Hof" missbraucht haben.

Er hat sich an mich gepresst und meinen Nacken geküsst. Nachts habe ich gemerkt, dass seine Hand an meinem Oberschenkel lag. Und an meinem Hintern. (…) Ich habe seine Erektion gespürt. Manchmal ist er dann ins Badezimmer, aber ich habe kein Wassergeräusch gehört. Es hörte sich an, als würde er masturbieren,

behauptete der heute 35-Jährige gegenüber "Bild".

Zweifel an den Aussagen von Jacobshagen bestanden von Anfang an, denn 2014 hatte er noch in einem RTL-Interview erklärt: "Da war niemals die Hand, wo sie nicht hätte sein sollen. Niemals. Aber natürlich weiß man, dass Michael Jackson sehr vermögend war und dann gibt es natürlich auch Leute, die daraus Kapital schlagen wollen." Zu diesen Leuten gehört er offenbar auch selbst ...

 

 

Handel mit Michael-Jackson-Fälschungen

Ein Rückblick vor zwei Jahren zeigt, wie weit Michael Jacobshagen bereit ist, für den eigenen Profit zu gehen. Ein TV-Team von "akte 20.17" wird auf den Süddeutschen aufmerksam, der offenbar zahlreiche signierte Objekte von Michael Jackson sowie originale Autogramme des King of Pop an Fans verkaufen soll. Der Schweizer Thomas Käppeli habe nach eigener Aussage ca. 30.000 Euro für die vermeintlichen Sammlerstücke investiert.

Stutzig wurde er erst, als Jacobshagen ihm konkrete Wunschobjekte lieferte:

Am liebsten hätte ich eigentlich die Briefe, die irgendwie in Verbindung mit der Schweiz stehen. Weil ich hatte den Michael immer in der Schweiz getroffen. Und am liebsten hätte ich die Briefe mit Filzstift und nicht mit Bleistift. Beim nächsten Treffen hat er einfach so aus dem Nichts fünf Briefe mit 'I love Switzerland' mit Filzstift geschrieben mitgebracht. Da fing es langsam an.

Jacobshagen wird im TV als Lügner überführt

Mithilfe von Peter Wiesner, einem ehemals engen Vertrauen von Michael Jackson, und dem Landeskriminalamt Brandenburg kommt das TV-Team dem Betrüger endlich auf die Schliche. Handschrift-Experten vergleichen ein echtes Schriftstück von Michael Jackson mit einem der Objekte von Jacobshagen – und kommen schließlich zu dem Urteil, dass es sich um eine Fälschung handelt.

Als der Münchner schließlich mit den Ergebnissen konfrontiert wird, weicht er aus:

Ne das stimmt nicht, Also … das ist alles von Michael Jackson selber. Ich bin jetzt sehr verwundert, muss ich wirklich sagen. Ich meine, ich war dabei.

Jermaine Jackson: "Ich bin sehr verärgert und enttäuscht"

Auch die Aussagen von Jacobshagen, wann er Jackson das erste Mal getroffen haben soll, sind sehr widersprüchlich. Mal behauptet er, es wäre 1998 im Disneyland-Paris gewesen, mal in München im Zirkus Krone. Doch 2017 beteuert er im Interview immer wieder, dass er über Jahre Kontakt zum King of Pop gehabt haben soll: "Wir waren immer telefonisch in Kontakt, haben uns regelmäßig auch getroffen, 2006 zum Beispiel, wo er in England war. Zur Tournee in den Neunzigern kontinuierlich. Teilweise wochenlang am Stück."

Komisch nur, dass sich die Familie von Michael Jackson nicht an den Teenager erinnern kann. Sein Bruder Jermaine Jackson gab sogar ein Statement ab:

Ich möchte das alle wissen: Ich kenne diesen Michael Jacobsen - was immer sein Nachname ist - nicht! Ich habe ihn nie getroffen. Ich bin sehr verärgert und enttäuscht, dass er den Namen meiner Familie missbraucht, um Fans zu betrügen.

Ob die aktuellen Anschuldigungen des 35-Jährigen gegen den King of Pop der Wahrheit entsprechen, scheint im Hinblick auf seine Vergangenheit mehr als fraglich …

 

Hier kannst du dir die TV-Reportage mit Michael Jacobshagen in voller Länge anschauen:

 

 

 

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