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Donald & Melania Trump: Scheidung?

Die Anwälte, so heißt es in Washing­ton hinter vorgehaltener Hand, seien schon eingeschaltet

Während Donald Trump, 72, immer weiter durch die Welt „trumpelt“, arbeitet Melania Trump, 48, mit Hochdruck an ihrem Leben ohne ihn – und zeigt dabei immer mehr, was wirklich in ihr steckt.

Erheiterndes Schauspiel: Melania zeigt Donald Trump die kalte Schulter

Den Blick immer dahin gerichtet, wo er nicht ist. Ihm bloß keinen Anlass geben, ein Gespräch anzufangen. Dabei Ruhe bewahren, die Atmung kontrollieren – und lächeln. So könnten Melania Trumps Regeln lauten, die sie sich selbst für Auftritte mit ihrem Ehemann Donald auferlegt hat. Professionell wie bei einem Fotoshooting geht das Model diese Liste scheinbar immer durch, wenn sie mit ihm vor die Kameras treten muss. Nur wenn der US-Präsident nach ihrer Hand greift, schlägt sie diese blitzschnell weg. Kommt ihr seine gelbe Mähne zu nahe, macht sie einen eleganten Schritt zur Seite, um die Distanz zu wahren.

 

 

Zu beobachten war dieses erheiternde Schauspiel jetzt schon mehrere Male. Dagegen tun kann der mächtigste Mann der Welt rein gar nichts. Weder Liebesbekundungen à la:

Melania ist mein Fels und mein Fundament. Ich wäre nicht der Mann, der ich heute bin, ohne sie an meiner Seite. Ich bin so stolz auf ihre Leistungen,

noch Drohungen wie: „Mal sehen, wen ich als Nächstes feuere. Irgendeinen Berater oder Melania“ lassen sie von ihren Regeln abweichen, die einem ganz bestimmten Plan folgen sollen. Einem Plan, der von ihr nur wegen seiner Präsidentschaft auf Eis gelegt wurde ...

War die Scheidung von langer Hand geplant?

Bevor es ins Weiße Haus ging, war sie schon einmal genau an diesem Punkt. Sie wusste von seinen Affären, ist eine stolze Frau, die so etwas niemals verzeihen kann. Deshalb wollte sie ihn dazu bringen, die Scheidung einzureichen. Sie hörte auf, ihn zu Business-Meetings zu begleiten, ließ getrennte Schlafzimmer herrichten. Doch dann gewann er die Wahl. Also schluckte sie ihren Hass herunter. In erster Linie für ihren gemeinsamen Sohn Barron, aber natürlich auch, weil sie nach der Scheidung finanziell abgesichert sein will,

heißt es in der US-Hauptstadt.

 

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Doch jetzt hat sie offenbar genug davon, die First Lady zu spielen. Dass Melania nach einem Routine-Eingriff im Mai für volle 24 Tage von der Bildfläche verschwand, deuten viele Journalisten in Washington als Startschuss für ihren Weg aus der Ehe-Hölle.

Harte Arbeit vs. Luxus: Sie kommen aus unterschiedlichen Welten

Ruhig und willensstark

Damals verbrachte sie viel Zeit bei ihren Eltern Viktor, 74, und Amalija, 73. Die beiden, aber vor allem ihre Schwester Ines, 50, sind immer für sie da. Kein Wunder! Dank Melanias eisernem Willen konnten sie Slowenien verlassen, leben heute im Land ihrer Träume, den USA. Dabei sah es nach dem Ende des Kalten Krieges gar nicht da­ nach aus. Vater Viktor baute ein mä­ßig erfolgreiches Motorradgeschäft auf. Mutter Amalija ackerte sich die Finger in einer Näherei blutig. Sie gehörten zur unteren Mittelschicht in einem armen Land. Doch von der Kargheit ihrer Umwelt ließ Melania sich nicht beeinflussen oder gar ein­schüchtern.

 


Melania im Kindergarten. Ehemalige Weggefährten beschreiben sie als „höflich, ruhig und sehr selbstbewusst“ (© dpa Picture-Alliance)

 

Schon als Kind soll sie ihren Eltern gesagt haben, dass sie Model werden und in den USA leben wird. Diesem Traum ordnete sie alles unter, hatte einen „nonnenähnlichen Lebensstil“, weiß Bojan Požar, der über sie das Buch „Die nackte Wahrheit“ schrieb. Nie trank sie Alkohol, nahm Drogen oder feierte die Nächte durch. Dafür hatte sie aber schon immer ein Näschen dafür, welche Männer ihr nützlich sein könnten. Mit 17 wurde sie schließlich für Fotoaufnahmen entdeckt, schreckte für ihren weiteren Erfolg auch nicht vor Nacktaufnahmen zurück. Neun Jahre später, 1996, war es dann end­lich so weit. Sie bekam ein Arbeits­visum für die USA.

Verzogen & eitel

Ihr späterer Ehe­mann Donald Trump ließ zu diesem Zeitpunkt bereits die Champagner­korken knallen und baute ein Hoch­haus nach dem anderen. Sein Start ins Leben war aber auch ganz an­ ders als Melanias.

Du musst ein Kil­ler sein, ein König,

impfte ihm Vater Fred ein. Der erschuf nach dem Zwei­ten Weltkrieg ein Immobilien­Impe­rium in New York. Dabei soll Fred so skrupellos vorgegangen sein wie ein Mafioso, hatte Kontakte zur Unter­welt – und Donald war ihm das liebs­te seiner fünf Kinder. Von klein auf nahm er ihn mit auf Baustellen, sah in ihm seinen legitimen Nachfolger. Als der Kindergarten sich bei den Trumps über Klein Donalds aggressives Ver­halten beschwerte und darüber, dass er andere Kinder fertigmachen wür­de, war Fred so stolz auf seinen Filius, dass er mit ihm ein Eis essen ging. Erst als Donald 13 war, immer dreis­ter wurde und sein Vater Springmes­ser bei ihm fand, zog er die Reißleine und schickte ihn auf die Militärschule, damit er wenigstens ein bisschen Dis­ziplin erlernt.

 


Donald mit seinen Eltern Fred (†93) und Mary Anne (†88) (© ddp images)

 

Dort und auf weiteren Schulen sowie auf diversen Univer­sitäten (Trump hat tatsächlich einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaf­ten) war Donald ein super Sportler. In den Krieg nach Vietnam musste er aber nicht. Vater Fred sorgte dafür und holte ihn wieder in seine Firma. Schnell mauserte sich „sein König“ vom Bau­ zum Partylöwen. Frauen waren für ihn Statussymbole wie eine Rolex oder ein Rolls­Royce.Mein Job war es in erster Linie, gut auszu­sehen“, sagte einmal seine erste Ehe­frau Ivana, 69.

Spiel um Macht

Und auch Melania passte perfekt in sein Beuteschema. 1998, sie war noch recht frisch im Land der unbegrenzten Möglichkei­ten, sah er sie im Kit Kat Club in New York und musste sie haben. Doch Melania ließ ihn zappeln, obwohl sie so­ fort wusste, dass er ihr Ticket nach ganz oben sein würde.

Wenn ich ihm meine Nummer gegeben hätte, wäre ich nur eine von vielen Frauen gewesen, die er anruft,

erinnerte sie sich. Deshalb ließ sie sich seine Nummer geben, wollte sehen, ob Trump ihr die Privat­ oder eine Geschäftsnummer geben würde. „Ich wollte herausfin­den, was seine Absichten waren“, erklärte sie. Er gab ihr alle Nummern, die er hatte. Diese lange Zeit in Ver­gessenheit geratene Geschichte sagt viel darüber aus, wie viel Macht ei­gentlich wer im Hause Trump hat. Und um die ging es den beiden ei­gentlich schon immer. Vielleicht pass­ten sie deshalb auch lange Zeit so gut zusammen. Und vielleicht war da ja trotzdem oder gerade deshalb wirklich mal so etwas wie Liebe zwischen ihnen.

 

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Donald und Melania Trump im Jahr 2001

 

Heute ist man sich aber sicher, dass Donald fremdging und Mela­nia längst ihr neues Leben ohne ihn plant – und anscheinend nicht mehr bereit ist, Kompromisse einzugehen oder für ihren Mann zurückzustecken. Die Anwälte, so heißt es in Washing­ton hinter vorgehaltener Hand, seien jedenfalls schon eingeschaltet ...

Text: Lennard Jähne

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