Drama in Honduras: Fußball-Nationalspieler Arnold Peralta wurde erschossen

Die Hintergründe der schrecklichen Tat sind noch unklar

Mit nur 26 Jahren ist der honduranische Fußballnationalspieler Arnold Peralta (✝26) viel zu früh aus dem Leben gerissen worden. Peralta wurde auf einem Parkplatz in der Hafenstadt La Ceiba erschossen. Bislang konnte die Polizei noch nichts über das Tatmotiv sagen, ein Raubüberfall konnte aber bereits ausgeschlossen werden.

Vater von Arnold Peralta: "Es ist schrecklich"

Honduras trauert um einen seiner Nationalhelden. Arnold Peralta ist im Alter von nur 26 Jahren ermordet worden. Aus bislang ungeklärten Gründen erschoss ein Unbekannter den Sportler am Donnerstagabend (10. Dezember) auf einem Supermarkt-Parkplatz in seiner Heimatstadt La Ceiba. Wie es der Familie des Toten gehen muss, lässt sich derzeit nur erahnen.

Auf einer offiziellen Pressekonferenz äußerte sich sein Vater zu der schrecklichen Tat:

Es ist schrecklich. Sie haben meinen außergewöhnlichen Jungen getötet.

Tatmotiv unklar

Zeugen erklärten den lokalen Medien, sie hätten auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Schüsse gehört und dann die Leiche des 26-Jährigen entdeckt. Der Täter schoss nach ersten Ermittlungen aus einem fahrenden Auto oder von einem Motorrad. Das Motiv ist noch immer unklar, aus Ermittlerkreisen heißt es jedoch, dass ein Raubüberfall ausgeschlossen werden konnte. Peralta wurde nichts gestohlen.

"Die Olimpia-Familie trauert"

Zuletzt stand der Mittelfeldspieler beim honduranischen Erstligisten „Olimpia“ unter Vertrag. Der Fußballverein sprach Angehörigen und Freunden von Peralta auf Twitter öffentlich sein Beileid aus:

Wir bedauern zutiefst den Tod unseres Spielers Arnold Peralta. Die Olimpia-Familie trauert.

Erst vor drei Wochen schockierte uns die Nachricht, dass die amtierende Miss Honduras, Mariá José Alvarado (✝19) vom Verlobten ihrer Schwester ermordet worden ist. Mit 66 Morden je 100.000 Einwohnern zählt Honduras zu den gefährlichsten Ländern der Welt. Schon im Sommer war Peraltas' Cousin ebenfalls in La Ceiba ermodet worden. Für den Großteil der Gewalttaten werden rivalisierende Banden, sogenannte „Maras“ verantwortlich gemacht.