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Ed Sheeran: Setzt er das Leben seiner Fans aufs Spiel?

Panikforscher warnt: „Die Sicherheit der Besucher ist nicht gewährleistet“

Um das Mega-Konzert von Ed Sheeran, 27, gibt es viel Wirbel. Jetzt erhebt ein Sicherheitsexperte schwere Vorwürfe.

Experte warnt: Fans von Ed Sheeran sind in Gefahr!

Bald ist es so weit: Am 22. Juli wird Ed Sheeran offenbar endlich sein lang ersehntes Konzert in Düsseldorf spielen. Und dafür soll nun extra ein großer Messe-Parkplatz zur Open-Air-Arena umgebaut werden. Schließlich rechnen Stadt und Veranstalter mit mehr als 80.000 Fans, die schon ganz heiß auf den Briten sind. Doch nun schlägt Professor Michael Schreckenberg, 61, Alarm! Denn der renommierte Panikforscher glaubt, dass das Sicherheitsheitsrisiko viel zu hoch ist.

Die Zeit wird nicht reichen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten,

stellte Schreckenberg in einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung klar.


Mit einer Computersimulation wollen die Veranstalter des Konzerts das Event vorab darstellen (© PR)

Bis dato gibt es nicht mal eine Baugenehmigung für den Messe-Parkplatz und somit ebenso kein Sicherheitskonzept – und die Zeit scheint den Planern davonzulaufen. „Man setzt sich hier über alle Regeln hinweg. Es ist nicht möglich, in so kurzer Zeit eine vernünftige Prüfung durchzuführen“, so der Professor, der an der Uni Duisburg Essen arbeitet, weiter.

Droht ein ähnliches Drama wie bei der Loveparade 2010?

Im Vorfeld war die Stadt Essen als Veranstaltungsort auserkoren worden. Doch der Aufschrei von Naturschützern und Umwelt-Aktivisten, die verhindern wollten, dass 100 Bäume gefällt werden, schob dem Ganzen einen Riegel vor. Also ergriffen die Verantwortlichen in Düsseldorf die Initiative, die Stadt am Rhein sollte Ort des Spektakels werden. Laut Schreckenberg war dieses Vorgehen „überhastet“. Einen Schuldigen findet er mit Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, 54, und zieht sogar Parallelen zum Loveparade-Drama von 2010 in Duisburg.


Wegen einer Massenpanik wurde die Loveparade zur Todesfalle: 21 Menschen starben, 541 wurden schwer verletzt (© dpa picture alliance)

Könnte bei Ed Sheerans Konzert tatsächlich eine Massenpanik ausbrechen, die auf Grund der mangelnden Sicherheit vielleicht sogar Todesfälle zur Folge hat?

Wir nehmen die Bedenken von Prof. Schreckenberg ernst. Die Loveparade war eine Mahnung für alle Städte und Genehmigungsbehörden, ganz genau hinzusehen. Wir haben gute Erfahrungen mit Großveranstaltungen, haben zuletzt die Aufstiegsfeier der Fortuna und die Tour de France gestemmt,

erklärte Jochen Wirtz, Büroleiter des Bürgermeisters, gegenüber der Bild-Zeitung.

Vielleicht sollte die Stadt das Event in die nur drei Kilometer entfernte ESPRIT arena verlegen. Diese eignet sich anstandslos für Live-Konzerte ...

Marc Bracht

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