Emily Ratajkowski: Schwere Vorwürfe!

Die Wahrheit über ihre Kindheit

Emily Ratajkowski, 30: Ihr Aussehen ist ihr Kapital – und dank ihrer Eltern auch ihr größter Feind...

Emily Ratajkowski: Abrechnung mit ihren Eltern

Sie gilt als eine der heißesten Frauen der Welt – aber sie selbst hat ein eher schwieriges Verhältnis zu ihrem Körper: In ihrer Biografie "My Body" packt Emily Ratajkowski über ihre traumatische Kindheit aus. Seit sie denken kann, haben ihre Eltern ihr vermittelt, dass sie schön sein müsse, berichtet das Model. Oft erzählte ihre Mutter ihr, dass man selbst im Krankenhaus nach der Entbindung begeistert von ihrer Schönheit gewesen sei. Angeblich habe der Arzt einen Tag nach der Geburt seine eigenen Kinder mit ins Krankenhaus gebracht, um das "schöne Baby" zu sehen. Mit solchen Geschichten vermittelte ihre Mama Emily: Wenn du hübsch bist, bin ich stolz auf dich. Und natürlich wollte Klein-Emily ihrer Mutter gefallen.

"Schönheit war für mich eine Möglichkeit, etwas Besonderes zu sein", erklärt sie.

Wenn ich etwas Besonderes war, habe ich die Liebe meiner Eltern zu mir am meisten gespürt.

Schon mit zwölf Jahren wurde sie zum Objekt der Begierde. Ein Junge in der Klasse riss ihr damals den BH von der Brust, auch ältere Männer schmachteten sie an. Ihre Mutter, eine Englischlehrerin, berichtete Emily glücklich von "bewundernden Jungs, die in der High School auf dem Rasen unter ihrem Schlafzimmerfenster standen".

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Emily Ratajkowski: Veröffentlicht ihre Biografie

Mit 14 Jahren startete Emily ihre Modelkarriere.

Ich war ein Kind, aber irgendwie schon eine Expertin darin, männliches Begehren zu erkennen, auch wenn ich nicht ganz verstand, was ich davon halten sollte.

Dass sie in Fotoshootings bewusst sexy inszeniert wurde, fand das junge Mädchen mit der Zeit immer merkwürdiger – ihrer Mutter gefiel‘s.

Sexualisierung ist seit Kindheitstagen ein ständiger Begleiter des heutigen Supermodels – davon möchte die 30-Jährige sich jetzt befreien:

Ich war gezwungen, mich einigen hässlichen Wahrheiten zu stellen, was ich für wichtig hielt, was ich für Liebe hielt, was mich meiner Meinung nach zu etwas Besonderem machte, und mich mit der Realität meiner Beziehung zu meinem Körper auseinanderzusetzen.

Mit dem Buch wolle sie sich ein Stück Macht über ihren Körper zurückholen. Bleibt nur die Frage, warum Emily sich auch heute noch ausschließlich sexy inszeniert ...

Text aus der aktuellen OK!-Printausgabe von Sophia Ebers

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