Emotionaler Abschied: Daniel Radcliffe weint im TV

Familientragödie rührt den Schauspieler zu Tränen

Daniel Radcliffe, 29, gerät nur selten in die Schlagzeilen. Der "Harry Potter"-Darsteller gibt sich normalerweise reserviert, behauptet von sich selbst, er sei ein "uncooler Typ" und auch um Soziale Medien macht der Schauspieler einen großen Bogen. Doch im britischen Fernsehen bricht der Kindheitsheld vieler nun in Tränen aus.

Tragödie um Großvater von Daniel Radcliffe

Schauplatz ist die britische Fernsehshow "Who Do You Think You Are", in der die unterschiedlichsten Promis die komplette Wahrheit über ihre eigene Familie erfahren. Das TV-Format wird bereits seit 15 Jahren ausgestrahlt und lässt Stars ihren eigenen Stammbaum und die Lebensgeschichten ihrer Vorfahren erforschen. Nun sei der "Sun" zufolge auch Daniel Radcliffe Gast der Sendung gewesen. Seine Aufgabe soll unter anderem darin bestanden haben, den Abschiedsbrief seines Großvaters vorzulesen. Samuel Gershon - so der Name von Daniels Opa - soll sich nämlich aufgrund von antisemitischen Anfeindungen im Jahr 1936 das Leben genommen haben.

Die Tragödie um seinen Verwandten nimmt allerdings noch viel größere Ausmaßen an, wie auch der "Kill Your Darlings"-Star feststellen muss: Der Juwelier sei 1936 ausgeraubt worden, doch als der damals 42-Jährige die Tat seiner Versicherung mitteilen wolle, habe man Samuel selbst des Versicherungsbetrugs beschuldigt. Da ihn die Existenzängste geplagt haben, sah der verzweifelte Geschäftsinhaber keinen anderen Weg als sich umzubringen. Erst nach seinem Tod soll sich die Versicherung dazu entschlossen haben, den benötigten Betrag auszuzahlen.

"Harry Potter"-Star ist fassungslos

Daniel, der sowohl russische als auch deutsche Vorfahren besitzt, bezeichnet sich zwar selbst als Atheist - doch als er vom dramatischen Schicksal seines Opas erfährt, überkommen den 29-Jährigen die Emotionen. Samuel Gershon sei nämlich nur so unmenschlich behandelt worden, da er dem Judentum angehört habe. Im damaligen Polizeibericht aus dem Jahr 1936 soll sogar behauptet worden sein, dass Juden "häufig für die Zerstörung ihrer eigenen Geschäftsräume verantwortlich" seien. Für das Schauspieltalent eine unvorstellbare Geschichte, die ihm alles abverlangt.

Der Brite zeigt sich sichtlich fassungslos: "Es ist ja wohl ein Scherz, dass die Tatsache ein Jude zu sein, Beweismittel genug war, um jemandem eine Straftat vorzuwerfen." Genauere Bilder können Fans des Filmstars ab nächstem Montag (22. Juli) zu sehen bekommen, denn dann soll Daniels Folge der BBC-Sendung im britischen Fernsehen ausgestrahlt werden.

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