"Er hat nicht gelitten": Todesursache von Muhammad Ali bekannt

Die Box-Legende starb in Folge einer Blutvergiftung

Die Welt trauert um einen der berühmtesten Sportler aller Zeiten. Der dreifache Boxweltmeister Muhammad Ali ist am Freitag, 3. Juni, im Krankenhaus inm Großraum Phönix, Arizona, im Alter von 74 Jahren verstorben. Nun teilte ein Sprecher seiner Familie, Bob Gunnell, mit, der Schwergewichtsboxer sei an einer Blutvergiftung in Folge unspezifizierter natürlicher Ursachen verstorben. Die öffentliche Trauerfeier soll am kommenden Freitag, 10. Mai, in Louisville stattfinden. 

Muhammad Ali "hat nicht gelitten"

Muhammad Ali lag zuletzt mit Atemproblemen, die auf seine langjährige Parkinson-Erkrankung zurückzuführen waren, in der Klinik. Nun ist bekannt, dass eine Blutvergiftung zum Tod des Ex-Champion geführt hat.

Er hat nicht gelitten , 

gab der Sprecher bekannt. Viele seiner Freunde seien zwar extra eingeflogen, um sich von ihm zu verabschieden, doch seine letzten Stunden verbrachte der ehemalige Spitzensportler im Beisein seiner Familie. So habe man den Raum aus Rücksicht gegenüber der Familie nicht betreten. 

Die Trauerfeier hingegen soll in einem größeren Rahmen stattfinden, sodass alle Freunde und Bekannte des Boxers die Möglichkeit haben, einige letzte Worte an Ali zu richten. 

Eine große Prozession wird Ali durch die Straßen Louisvilles führen, damit jeder aus der ganzen Welt, der dabei sein möchte, sich von ihm verabschieden kann , 

hieß es vonseiten Bob Gunnels. Zudem sind Reden von Ex-Präsident Bill Clinton, dem Schauspieler Billy Crystal sowie dem Journalisten Bryant Gumbel vorgesehen. Nachdem sich bereits Barack Obama und weitere Bekanntheiten ihre Bestürzung über den Tod der Box-Legende aussprachen, meldeten sich auch Alis Tochter Hana und sein Sohn zu Wort.