Erich Klann: "Let's Dance"-Abrechnung! "Hat mich verletzt"

Erich Klann: "Let's Dance"-Abrechnung! "Hat mich verletzt" - Diese Kritikpunkte haben es in sich

Die Profitänzer Erich Klann, 34, und Oana Nechiti, 33, üben in ihrem Podcast "Tanz oder gar nicht" nur zu gerne Kritik gegenüber "Let's Dance". Zuletzt geriet wiederholt die Jury ins Kreuzfeuer und auch die Echtheit einer unerwarteten Wendung wurde angezweifelt. 

Erich Klann: Unfaire "Let's Dance"-Jury-Wertungen

Viele Jahre lang mussten Erich Klann und seine Ehefrau Oana Nechiti selbst zitternd auf die Jury-Bewertung warten. Insbesondere Juror Joachim Llambi vergab dabei schon einige Mal nur wenige Punkte. Da in diesem Jahr weder Erich noch seine Frau als Profitänzer mitwirken, sehen sie die Show nun von einer anderen Warte aus und haben dabei einiges zu kritisieren. Wie schon einmal zuvor angesprochen, haben die beiden die Bewertung der Jury gegenüber Kandidat Simon Zachenhuber und Tanzpartnerin Patricija Belousova infrage gestellt. Der Jury war ihr Tanz 25 von 30 möglichen Punkten wert, doch die beiden Profitänzer waren anderer Meinung:

Teilweise war Simon so angestrengt, dass er vor der Musik war und das hat leider keiner angesprochen, obwohl man das ja ganz klar gesehen hat.

Während die ehemalige DSDS-Jurorin das Thema schon fallen lassen wollte und dies auf die subjektive Meinung der Jury schob, legte ihr Ehemann jedoch nochmal nach:

Nee, warte mal. Musik ist das Nummer eins Bewertungskriterium beim Tanzen. Wenn du außerhalb des Taktes tanzt, dann kannst du nur eine der schlechtesten Bewertungen geben. Das ist so beim Tanzen. Soll ich das jetzt auslassen? Man kann das nicht unter den Teppich kehren.

Für beide ist klar sichtbar, dass die Tanzpaare nicht immer gleich bewertet werden. Ein Punkt, der Ungerechtigkeiten hervorruft: 

Bei manchen wird die Technik angesprochen und bei manchen sagt man: 'Ja, heute warst du richtig fit und heute steht dir dein Hemd.' Finde ich unfair allen anderen Paaren gegenüber.

Erich Klann: Geringer Respekt gegenüber "Let's Dance"-Tänzer

Doch nicht nur die oft undurchsichtige Jury-Bewertung sorgt bei dem Tänzer-Ehepaar für Aufregung, sondern auch der Umgang der Jury-Mitglieder mit den Profitänzern. Diese heben sich laut Erich gerne auf ein Podest, obwohl der Job hinter dem Jurypult wohl kaum mit der körperlichen und kreativen Leistung der Profitänzer mithalten kann:

Wie einfach es ist, sich eine Meinung zu bilden – das, was die Jury macht. Und ich weiß ja auch, was es bedeutet 'Let's Dance' zu machen. Das ist überhaupt nicht zu vergleichen. Das, was die Tänzer und die Promis da machen, ist um Welten krasser als deren Jury-Job.

Für den Profitänzer werden die Tänzer viel zu wenig repräsentiert, obwohl diese maßgeblich zum Erfolg der Show beitragen:

Das ist das, was mich oftmals sehr stark verletzt hat: Man macht Werbung für 'Let's Dance' und man sieht nur drei Juroren oder zwei Moderatoren.

Auch Ehefrau Oana sieht den geringen Respekt, den die Profis entgegengebracht bekommen, als großes Problem:

Ich habe keine Lust mehr darauf, mich minimieren zu lassen und dass man uns anders behandelt, weil wir es nicht wert sind, weil wir sind nur die kleinen Tänzer.

Erich Klann: Geplantes "Let's Dance"-Comeback?

Für einige kam dieses Comeback überraschend: In Folge neun der erfolgreichen Show "Let's Dance" wurde Ilse DeLange aufgrund einer Fußverletzung durch den in der Woche zuvor ausgeschiedenen Nicolas Puschmann ausgewechselt. Viele Fans freuten sich, dass ihr Liebling wieder mit tanzt. Doch bei einigen kamen auch Zweifel auf, denn die Sensationsnachricht fühlte sich schon ein wenig geplant an. Diese Zweifel teilt auch Profitänzer Erich Klann zum Teil:

Wenn man so ein 'Let's Dance'-Macher ist, dann weiß man auch, wann irgendwie so Sachen gehen, mit Verletzung und wann die auch nicht mehr gehen. Und ich meine, ich bin mir da natürlich nicht sicher, aber ich glaube, da kann man so ein bisschen was beeinflussen.

Auch Oana Nechiti ist von den wohl zufälligen Ereignissen nicht ganz überzeugt. Provokant ließen die beide am Ende verlauten:

Lassen wir so stehen.