Erschossene Christina Grimmie: Polizei identifiziert Schützen

Der Mörder des The Voice"-Stars war offenbar ein "geistig Verwirrter"

Mit dem Tod von Christina Grimmie hatte niemand gerechnet: Nach einem Konzert im "The Plaza" in Orlando wurde die 22-Jährige von einem Fan erschossen. Nun konnte die Polizei die Identität des Schützen ermitteln. Offenbar handelte es sich bei dem Mörder der jungen Sängerin um einen "geistig verwirrten" Fan aus Saint Petersburg in Florida, der sich nach der Tat selbst umgebracht hat.

Der Täter kam aus Saint Petersburg war offenbar "geistig verwirrt"

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, wurde der 27-Jährige Kevin L. aus de Stadt Saint Petersburg als Täter identifiziert. Laut Aussage des Polizeichefs sei der Mann vermutlich "geistig verwirrt" gewesen. Zudem geht man bisher davon aus, dass er Christina Grimmie nicht persönlich gekannt hatte und mit dem Ziel, sie zu erschießen, nach Orlando gereist sei. Nun sollen das Handy sowie die Internetaktivitäten des Mannes nach einem Motiv durchsucht werden. Noch ist unklar, ob der Täter ursprünglich überhaupt vorhatte, sich selbst umzubringen. Offenbar habe er nämlich eine Rückfahrt von Orlando gebucht.

Grimmie war am Freitagabend mit der Band "Before you Exit" in der Konzerthalle "The Plaza Life" aufgetreten. Als das Konzert um 22 Uhr endete, habe die Sängerin noch eine Autogrammstunde für ihre Fans gegeben. Wie eine Sprecherin mitteilte, sei von den 60 bis 100 Zuschauern zu diesem Zeitpunkt jedoch nur noch eine Handvoll anwesend gewesen. Nachdem der Schuss gegen die 22-Jährige gefallen war, sei ihr Bruder sofort alarmiert gewesen und den Schützen niedergerungen. Mit seiner schnellen Reaktion habe er vermutlich verhindert, dass weitere Menschen zu Schaden kamen. 

Stars trauern um die "The Voice"-Sängerin

Christina Grimmie hatte als Youtube-Star im Musikbusinness angefangen und wurde schließlich durch "The Voice" einem breiteren Publikum bekannt. Stars wie Selena Gomez, Schauspieler Daniel Bostic und ihre "The Voice"-Kollegen Adam Levine, Blake Shelton, Demi Lovato und Co. bekundeten auf sozialen Netzwerken ihre Betroffenheit.