Farid Bang und Kollegah: Ermittlungen eingestellt

Die Textzeilen der Rapper sind nicht strafbar

Die Ermittlungen gegen Farid Bang, 32, und Kollegah, 33, wurden eingestellt. Die Rapper, die nach der diesjährigen „Echo“-Verleihung viel Kritik einstecken mussten, werden sich nicht wegen antisemitischer Texte vor einem Gericht verantworten müssen.

Textzeilen nicht strafbar

Farid Bang und Kollegah müssen sich keine Sorgen mehr machen: Die Ermittlungen gegen sie wegen Volksverhetzung sind eingestellt worden. Laut der „Deutschen Presse-Agentur“ hat die Prüfung der Textzeilen durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ergeben, dass diese nicht strafbar sind. Dennoch erklärte die Staatsanwaltschaft, dass die Texte voller menschen- und frauenverachtender Fantasien sind. Allerdings gehören diese Elemente zur Musikrichtung Gangsta-Rap und zählen damit zur künstlerischen Freiheit.

Farid Bang und Kollegah voller Reue

Trotzdem ist der Skandal um ihre Texte nicht spurlos an Farid Bang und Kollegah vorbeigegangen. Auf Anraten von Musiker Marius Müller-Westernhagen hatten die Rapper die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht. Dort bekamen sie eine Führung durch das ehemalige Konzentrationslager. Der Exekutiv-Vizepräsident erklärte anschließend:

Es ist gut, dass die Rapper Kollegah und Farid Bang heute die Konfrontation und die Begegnung mit der Geschichte von Auschwitz und mit sich selbst gesucht haben.

Sie seien danach „nachdenklich, betroffen und voller Fragen“ gewesen.

Kein „Echo“ nach Rapper-Skandal

Nachdem Farid Bang und Kollegah den deutschen Musikpreis „Echo“ bekommen hatten, gingen viele Musiker auf die Barrikaden, da den Rappern Antisemitismus vorgeworfen wurde. Nachdem diverse „Echo“-Preisträger ihre Preise zurückgegeben hatten, wurde beschlossen, den „Echo“ komplett abzuschaffen.

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