George Michael: Waren Drogen im Spiel? Polizei befragt Freund Fadi Fawaz

Autopsie brachte kein klares Ergebnis

Die Londoner Polizei ermittelt nach dem Tod von Popstar George Michael nun, ob der 53-Jährige womöglich an einer Überdosis illegaler Drogen oder verschreibungspflichtiger Medikamente gestorben ist. Wie die "New York Post" und "Radar Online" berichten, befragten die Beamten Michaels Freund, den Friseur Fadi Fawaz, 40.  

Rätselraten nach dem Tod von George Michael

Da der Ex-Wham-Sänger berühmt und reich war, sei es normal, seinen Tod näher zu untersuchen, sagte eine Polizeiquelle. Die Autopsie hatte zunächst kein klares Ergebnis gebracht. Derzeit werden toxikologische Tests durchgeführt, deren Auswertungen aber Wochen dauern werden.

Am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, war der 53-jährige Sänger tot in seinem Haus im britischen Goring-on-Thames gefunden.

Fadi Fawaz wird von der Polizei befragt

Und obwohl sein Tod als ungeklärt, aber nicht verdächtig gilt, wollen die Ermittler seine letzten Stunden zurück verfolgen. Zwar soll Fadi Fawaz nichts Falsches getan haben, zähle aber zu einer Reihe von Zeugen, die befragt werden sollen. So sagte ein Polizeibeamter der Thames Valley Police dem "Daily Mirror":

Sie werden mit vielen Menschen sprechen, was absoluter Standart ist, um dem Gerichtsmediziner ein Dokument mit den Umständen, die zu seinem Tod geführt haben könnten, vorlegen zu können. Es geht einfach darum, dass der Mediziner die wichtigen Fakten bekommt.

Der 40-jährige Fotograf, der Gerüchten zufolge mit dem "Last Christmas"-Interpreten seit anderthalb Jahren zerstritten gewesen sein soll, stellte vergangene Woche klar, dass er am Weihnachtsabend in seinem Auto eingeschlafen war, als George starb: „Ich habe ihn an dem Abend nicht gesehen. Die Polizei weiß alles, und das ist das Wichtigste“.

Er habe den Sänger tot im Bett gefunden, als er ihn zu einem Weihnachtslunch abholen wollte. 

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