Gibt sie auf? Kesha lässt Klage gegen Dr. Luke fallen

Die Sängerin macht im Missbrauchsprozess einen Rückzug - allerdings nur in Kalifornien!

Bereits seit 2014 stehen Sängerin Kesha, 29, und ihr Produzent Lukasz Gottwald, 42, oder auch besser bekannt als Dr. Luke, nun schon in einem unerbitterlichen Rechtsstreit. Die Sängerin hatte dem 42-Jährigen vorgeworfen sie jahrelang sexuell missbraucht und manipuliert zu haben, woraufhin dieser mit einer Gegenklage wegen Rufschädigung reagierte. Doch nachdem die 29-Jährige erst im April vor dem Gericht in New York eine herbe Niederlage im Prozess einstecken musste, entschied sie sich jetzt dazu, ihre Klage in Kalifornien fallen zu lassen. Doch wer nun denkt, dass Kesha vollständig aufgibt, der irrt sich gewaltig!

Kesha lässt Klage fallen - für die Musik

Für den Produzenten Dr. Luke wird es sich wie ein erster kleiner Sieg im Missbrauchsprozess anfühlen: Kesha zieht nach zwei Jahren ihre Klage in Kalifornien zurück. Das teilte nun ihr Anwalt Daniel Petrocellli in einem offiziellen Statement, welches unter anderem dem Magazin "Rolling Stone" vorliegt, mit. Darin heißt es:

Kesha hat ihre Klage in Kalifornien ohne Urteil aufgegeben, während sie in New York weitere gerichtliche Schritte verfolgen wird. Kesha konzentriert sich darauf, zur Arbeit zurückzukehren und hat ihrem Label 28 neue Songs ausgehändigt. Wir sind dem starken Wunsch von Sony Music und dem Label von Kesha nachgekommen, so schnell wie möglich ein neues Album und eine neue Single zu veröffentlichen.

Kesha: "Mein Kampf wird weitergehen"

Doch deswegen im Kampf gegen Gottwald direkt das Handtuch zu werfen, kommt für Kesha noch lange nicht in Frage. Auf Twitter machte sie ihrem Gegner deshalb eine ziemlich klare Ansage:

Mein Kampf geht weiter. Ich muss meine Musik herausbringen. Ich werde weiter für meine Rechte in New York kämpfen. Danke für all eure Unterstützung.

 

 

Das sagt Dr. Luke zum Rückzieher

Und was denkt Lukasz Gottwald über den plötzlichen Rückzieher von Kesha? Der äußerte sich auf Nachfrage von "Rolling Stone" über seine Anwälting Christine Lepera in folgendem E-Mail-Statement:

Wenn Kesha ihre Klage in Kalifornien freiwillig zurückzieht, dann nur aus dem Grund, weil sie keine Chance hat zu gewinnen.

Na, da scheint sich ja jemand siegessicher zu sein!