Gina-Lisa Lohfink: Riesen-Eklat vor Gericht

Prozess um Falschaussage nach Sex-Tape: Brach die 29-Jährige zusammen?

Gina-Lisa Lohfink am 1. Juni 2016 in Berlin im Amtsgericht Tiergarten. Dort begann der Prozess wegen Falschaussage. Ihr wird laut Gericht vorgeworfen, 2012 bewusst wahrheitswidrig eine Vergewaltigung durch zwei Männer angezeigt zu haben. Gina-Lisa Lohfink zwischen ihren Anwälten Christian Simonis (l.) und Burkhard Benecken Gina-Lisa Lohfink auf dem Weg in den Gerichtssaal

Eklat im Sex-Tape-Prozess: Gina-Lisa Lohfink, 29, soll vor Gericht einen Zusammenbruch erlitten haben. Der erste Verhandlungstag vor dem Amtsgericht Berlin Tiergarten fand damit heute, 1. Juni, ein schnelles Ende. 

Es geht um ein Sex-Tape aus dem Jahr 2012

Der Prozess gegen das Model hat eine lange Vorgeschichte: 2012 war ein Sex-Video aufgetaucht, in dem die Blondine mit zwei Männern Geschlechtsverkehr hatte. Lohfink versuchte, das Manöver mit den Worten "Hör auf" abzuwehren. Anschließend hatte die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin den Männern vorgeworfen, ihr K.o.-Tropfen verabreicht und gegen den Willen mit ihr geschlafen zu haben.

Machte sich Gina-Lisa Lohfink der Falschaussage schuldig?

Ein Gericht hatte damals entschieden, dass Lohfink sich einer Falschaussage schuldig gemacht hatte und die Männer freigesprochen. Dies wurde nun in Berlin wieder aufgegriffen, da Lohfink Berufung eingelegt hatte.

Eklat vor Gericht und Zusammenbruch?

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sei die Lage heute vor Gericht außer Kontrolle geraten: Da der Prozess öffentlich war, befanden sich mehrere Zivilisten unter den Zuschauern. Drei junge Männer hätten gleich zu Beginn gerufen, dass man ein Sex-Tape anzubieten habe. Daraufhin seien sie des Saales verwiesen worden. Anschließend hätten sie laut gerufen, Gina-Lisa sei eine H*re. Diese sei daraufhin zusammengebrochen und auf die Toilette geflohen, wo sie von Helfern des Deutschen Roten Kreuzes betreut worden sei.

Wann der Prozess fortgesetzt wird, ist derzeit noch unklar.

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