GNTM-Gewinnerin Simone: Sieg nur dank Psychologen?

"Man muss alles andere ausblenden"

In ihrer Dankesrede hat sich GNTM-Siegerin Simone Kowalski, 21, bei ihrem Psychologen bedankt. Wie belastend die Show für sie war und wie sie es trotzdem geschafft hat, sich den Titel zu holen, liest du hier.

Simone Kowalski ist "Germany's Next Topmodel 2019"

Sie hat es geschafft! Simone Kowalski hat sich erfolgreich gegen ihre Mitstreiterinnen durchgesetzt und konnte sich gestern im Finale gegen Cäcilia und Sayana durchsetzen. Wie hart die GNTM-Reise wirklich für die 21-Jährige war, die in der Sendung oft für Zoff gesorgt hatte, wird spätestens in ihrer Rede klar, in der sie sich von ganzem Herzen bei ihrem Psychologen bedankt. Ohne diesen hätte sie das alles nie geschafft, so Simone.

 

 

Simone: So wurde sie mit dem Mobbing fertig

In der auf die Sendung folgende Pressekonferenz teilt Simone ihre Erfahrungen aus der Sendung und spricht insbesondere darüber, wie sie mit dem psychischen Druck während der Dreharbeiten fertig wurde. Auf die Frage, mit welchem Satz ihr Psychologe sie aufgebaut habe, antwortet sie:

Ich wollte mich immer nur um das Wesentliche kümmern und habe immer nur abgeliefert, ich habe nie den Streit gesucht und wenn wir ganz ehrlich sind, ich hatte mit den ganzen Mädchen keinen Streit, außer mit zwei Menschen. Und ich glaube, viele können das auch im Nachhinein bezeugen.

Die Sticheleien hinter den Kulissen von GNTM seien viel schlimmer gewesen als es vielleicht von außen aussah. "Ich muss auch schon sagen, dass ich mich sehr gemobbt gefühlt habe im Fernsehen, aber ich möchte das da gar nicht an die große Glocke hängen", ergänzt "Simi".

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Germany’s next Topmodel 2019! 😱😭 Tausend Dank!!! #simishine #teamsimone 📷 @hansmaxx

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Kurz vor dem GNTM-Finale: Simone kann nicht laufen

Ob Fan oder nicht, eins muss man Simone zugestehen: Sie hat immer gekämpft, sowohl gegen ihre Ängste, als auch gegen ihre körperlichen Belastungen. Simone war Leistungssportlerin und musste wegen Verletzungen über ein Jahr im Rollstuhl sitzen. Ihre Füße machen ihr heute immer noch zu schaffen. Einen Tag vor dem Finale, war nicht klar, ob sie überhaupt teilnehmen könnte - ans Laufen in High Heels war gar nicht zu denken. Simone bestätigt, dass sie immer noch sehr angeschlagen ist:

Ja, auf jeden Fall, körperlich und psychisch.

Ihr Arzt soll ihr nun erstmal zu drei Wochen Ruhe geraten haben.

 

 

"Mit großer Willenskraft kann man alles erreichen"

Simone will vor allem eines: anderen Mädchen als Vorbild dienen. Sie will zeigen, dass man mit genug Ehrgeiz alles erreichen kann. Kritik sollte man einfach an sich abprallen lassen. "Man muss alles andere ausblenden, das ist schwierig und da möchte ich einfach ein Vorbild sein", versichert der Lockenkopf.

Ihren Erfolg erklärt sich Simone so:

Mit ganz großer Willenskraft kann man alles erreichen und das habe ich im Endeffekt auch.

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