Grusel-Details zu Sarah H.: "Schwer verliebt"-Kandidatin lag wochenlang tot im Horror-Haus

Staatsanwaltschaft konnte Todeszeitpunkt eingrenzen

Sarah H., Kandidatin aus „Schwer verliebt Spurensicherung in Alt Rehse, wo die Leiche von Sarah H. gefunden wurde.  Das Gebäude war im Dorf als Sarah H. wurde vor fünf Jahren als

Neue Grusel-Details im Fall Sarah H. (†32): Die ehemalige "Schwer verliebt"-Kandidatin war am 9. August in einem Wohnhaus in Alt Rehse tot aufgefunden worden. Offenbar lag die Leiche dort bereits seit Wochen, denn die Staatsanwaltschaft konnte mittlerweile den Todeszeitpunkt eingrenzen. 

Staatsanwaltschaft: Sarah H. starb zwei bis vier Wochen, bevor sie gefunden wurde

Der spektakuläre Leichenfund hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, da Sarah H. vor fünf Jahren in der Sat-1-Kuppelshow „Schwer verliebt“ in die Schlagzeilen geraten war. 

Wie der "Nordkurier" nun berichtet, machen Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Fortschritte in den Ermittlungen, denn zumindest konnte mittlerweile der Todeszeitpunkt der 32-Jährigen eingegrenzt werden. 

Wir gehen davon aus, dass Sarah H. zwei bis vier Wochen, bevor ihre Leiche in Alt Rehse gefunden wurden war, zu Tode gekommen ist,

sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg. Die genaue Todesursache konnte allerdings noch nicht ermittelt werden, die Untersuchungen dauern an. 

Lebensgefährte sitzt weiter in Untersuchungshaft

Als Tatverdächtiger gilt Axel G., ein 51 Jahre alter Mann. Er sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Der Computerfachmann war der „Rhein Zeitung" zufolge im Dorf bekannt, da er häufig Nachbarn mit Musiklärm nervte, manche sogar bedrohte. Durch sein sonderliches Verhalten habe er wiederholt Polizei und Ordnungsamt auf den Plan gerufen. 

Nach Recherchen der lokalen Medien soll der Mann immer mehr durch „undurchsichtiges und aggressives Verhalten" aufgefallen sein. Diverse Facebook-Einträge zeugen von der Verwirrtheit des Mannes: So postete Axel G. Verbal-Angriffe auf Polizisten, Verschwörungstheorien, Reichbürger-Gedankengut, verstörende Videos mit Barbies und dubiose esoterische Inhalte. Auch über Sarah verbreitete der 51-Jährige Absurditäten und beunruhigende Statements. Am 23. Dezember 2015 postete er eine Heiratsurkunde mit Sarah H. „nach Recht des deutschen Kaiserreiches laut der Verfassung von 1871". Im Dorf machte über Monate das Wort vom „Horror-Haus” die Runde.

Axel G. schweigt

Eine Journalistin, die Sarah H. gut gekannt hatte, gab nach Bekanntwerden des Schicksals der Kuppelshow-Kandidatin gegenüber RTL zu Protokoll, dass sie glaube, H. sei "einem Seelenfänger in die Hände geraten. Ich glaube, sie hätte alles für diesen Mann getan." Der Lebensgefährte der Toten war unmittelbar nach seiner Festnahme im August einem Psychiater vorgestellt worden. Derzeit sitzt er immer noch in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen.