Harald Glööckler: Schlimme Missbrauchsbeichte

Als Kind wurde der Designer Opfer eines sexuellen Übergriffs

Harald Glööckler, 53, schockt mit einem traurigen Geständnis: Der Modedesigner wurde als Kind sexuell missbraucht. In einem Interview spricht er erstmals über sein schlimmes Erlebnis.

Harald Glööckler: „Ich wurde als Kind sexuell missbraucht“

Die meisten kennen Harald Glööckler als schrillen Paradiesvogel. Der Modedesigner liebt den extravaganten Auftritt und ist eigentlich nicht für seine Schüchternheit bekannt. Doch ein furchtbares Erlebnis hat er jahrelang für sich behalten. Er wurde als Kind Opfer eines sexuellen Übergriffs.

Ich war ungefähr fünf oder sechs. Er war ein Stammgast. Wir machten einen Ausflug, meine Eltern haben sich nichts dabei gedacht. Es war ja ein netter Onkel, wie man damals sagte. Sie waren froh, dass ich nicht zu Hause war,

so der 53-Jährige im „Bild“-Interview.

„Der Mann machte seine Hose auf“ 

Dann schildert Harald den schlimmen Übergriff und erinnert sich zurück: 

Auf dem Rückweg fuhr dieser Mann in einen Wald mit mir, hielt an, fummelte an mir rum und machte seine Hose auf. Ich musste sein Glied anfassen. 

Kurz darauf habe ihn ein sich nähernder Traktor aufgeschreckt und danach sei nichts mehr passiert. 

Er gibt seinen Eltern die Schuld 

Harald Glööckler hat bis heute nicht vergessen, wie furchtbar dieser Moment war. „Ich war wie erstarrt. Ich weiß noch, wie ich dachte: ,Das fühlt sich furchtbar an.‘“ Die Konfrontation mit dem Täter hat er nie gesucht, im Gegenteil: „Ich musste das verdrängen. Sonst wäre ich verrückt geworden.“

Die Schuld an dem schlimmen Vorfall sieht der 53-Jährige bei seinen Eltern:

Ich hatte einen alkoholkranken und gewalttätigen Vater und meiner Mutter konnte ich es damals auch nicht erzählen. Auf die habe ich eine wirkliche Wut. Weil die sind eigentlich Schuld, die haben mich mit dem Mann mitgeschickt. 

Zum Schluss gibt Harald Glööckler Eltern noch einen Tipp: „Seid bitte wachsam!“.  

Heute kann der Designer ganz offen über den Kindesmissbrauch sprechen. Für ihn ein wichtiger Schritt. Denn nur so, sagt er, können die seelischen Wunden irgendwann heilen. 

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